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Die in diesem Jahr begangenen Feierlichkeiten zum 850-jährigen Jubiläum des Heppenheimer Stadtteils Hambach hat der ehemalige Ortsvorsteher und Heimatforscher Rudolf Unger zum Anlass genommen, die Geschichte der Hambacher Bürgermeister und Ortsvorsteher umfassend zu recherchieren.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Rudolf Unger mit der Geschichte Hambachs und sammelt alles, was in Erfahrung zu bringen ist. Die Recherchen über die Bürgermeister von Hambach beginnen mit der Amtszeit von Peter Hofmann um 1625 und enden mit Anton Tilger 1971. Nach der Eingemeindung Hambachs nach Heppenheim begann die Ära der Ortsvorsteher mit Helmut Jakobi. Die erste Frau in diesem Amt ist seit 2006 die amtierende Ortsvorsteherin Renate Netzer.

Rudolf Unger hat eine Auflistung der recherchierten Personen erstellt, die neben interessanten Daten auch Portraits enthalten. Das Ergebnis hat er in Form von Bildern dokumentiert und der Stadt Heppenheim kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Auftrag des Magistrats nahmen Stadtbaurat Hubert Vettel und Ortsvorsteherin Renate Netzer das Geschenk entgegen. Sie dankten Rudolf Unger für die aufwendigen Nachforschungen. Die Bilder sind Flur des Alten Rathauses ausgestellt.

Weihnachtliche Musik der Musikschule Heppenheim auf dem Nikolausmarkt, zur Kaffeezeit im Foyer des Rathauses: das hat schon seit vielen Jahren Tradition. Rathauskonzerte gehören zu den regelmäßigen Veranstaltungen der Heppenheimer Einrichtung.

Das sechste Konzert dieser Art in 2015 findet am Samstag, 5. Dezember im Rahmen des Nikolausmarktes statt. Konzertbeginn ist um 15:00 Uhr. Das Foyer des historischen Rathauses bietet mit seinem Ambiente und seiner Akustik ein tolles Podium für die jungen Künstler.

Es spielen Schülerinnen und Schüler der kreisstädtischen Einrichtung: Streichervororchester Mini-Strings und Flexi-Strings, Geige, Flöte, Klavier Solo und in weiteren unterschiedlichen Besetzungen.

Dies ist die vorletzte Veranstaltung im alten Jahr mit dem Maskottchen, dem „Musikschulohrwurm“ HEPPY. Er begleitet alle Besucher der Musikschul-Konzerte in Form eines Flyers (Stempelheft) mit einer Übersicht über die Konzerttermine. Für die Organisation ist die stv. Musikschulleiterin Judith Portugall verantwortlich.

Das letzte Rathauskonzert in 2015 findet am 17. Dezember um 19:00 Uhr statt. Der Eintritt zu Heppy-Konzerten ist frei. Die Reihe wird auch in 2016 fortgesetzt.



Rechtzeitig zum Ersten Advent haben Kinder der Hambacher Kita Löwenzahn den Christbaum in der Halle des Heppenheimer Rathauses geschmückt

Mit großer Begeisterung behängten sie den Baum mit dem zuvor selbst gebastelten Weihnachtsschmuck: Girlanden, Schneemänner, Bäumchen und Weihnachtsmänner.

Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Teresa Brown, Melanie Schork und Tina Wolf hatten sie den Weg von Hambach bis zum Rathaus zu Fuß zurückgelegt. Hier wurden sie bereits vom Ersten Stadtrat Christoph Zahn erwartet. Trotz der weiten Wanderung reichte ihre Energie noch aus, um viele Male auf die Leiter zu steigen und die Kunstwerke aufzuhängen. Unterstützt wurden sie von Hausmeister Peter Laumann, der ein wachsames Auge auf die kleinen Kletterer hatte.

Nach einem gemeinsamen Nikolauslied stärkten sich die Kinder mit Lebkuchen und Keksen, Obst und Getränken. Den weiten Rückweg meisterten sie dann spielend.



Die Boris-Suchanek-Stiftung lobt jährlich einen Preis für Menschen aus, die sich in besonderem Maße für andere einsetzen. Nun wurden die Preisträger des Jahres 2015 während einer Feierstunde im Heppenheimer Rathaus ausgezeichnet. Bürgermeister Rainer Burelbach und der Vorsitzende des Stiftungsrats Willi Guthier überreichten die Urkunden und das Preisgeld in Höhe von 600 Euro pro Person.

Stiftungsrat und Stiftungsvorstand haben sich diesmal für drei junge Leute entschieden, die sich seit nunmehr sechs Jahren aufopferungsvoll um ihren querschnittsgelähmten Freund kümmern. Die drei Preisträger Carina Mitsch, Felix Bauer und Martin Mitsch verbrachten im Jahr 2009 gemeinsamen mit Matthias Degenhardt einen Urlaub in Ungarn. Dort mussten sie miterleben, wie ihr Freund bei einem tragischen Unfall so schwer verletzt wurde, dass er seitdem querschnittsgelähmt ist. Während des sich anschließenden Krankenhausaufenthaltes waren die drei Freunde fast rund um die Uhr an seinem Krankenbett.

Nachdem Matthias Degenhardt wieder zuhause war, besuchten sie ihn täglich; mal einzeln, mal gemeinsam. Sie halfen ihm wo immer es erforderlich war, brachten ihn zu Bett und betreuten ihn. Das stellte auch für seinen Vater eine große Entlastung dar, der ebenso in die tägliche Betreuung rund um die Uhr eingebunden war.

Carina und Martin Mitsch organisierten Treffen mit Matthias Bekannten, damit er durch seine Behinderung nicht den Kontakt verliert. Soweit er gesundheitlich in der Lage war, nahmen sie ihn mit zu Veranstaltungen, damit er auch Menschen außerhalb der eigenen vier Wände treffen konnte.

Matthias Degenhardt, der bis heute Angestellter der Stadtverwaltung Heppenheim ist, konnte zeitweise sogar an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Im Oktober 2014 verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und er wurde in die Klinik nach Schlierbach eingeliefert, wo er sich einer Notoperation unterziehen musste. Bis heute besuchen ihn die drei Preisträger regelmäßig in der Klinik, verbringen viel gemeinsame Zeit mit, lenken ihn ab und muntern ihn auf.

Dieses große, permanente Engagement über einen so langen Zeitraum hat Stiftungsrat und Stiftungsvorstand davon überzeugt, in den drei jungen Leuten würdige Preisträger gefunden zu haben. Sie erfüllen im besten Sinne die Intention Boris Suchaneks, nämlich Personen auszuzeichnen, die notleidenden Menschen Freude und Zuversicht vermitteln. Vorgeschlagen wurden Carina Mitsch, Felix Bauer und Martin Mitsch von Lisa Moll.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Claudia Fend (Querflöte) und Lara Bohmann (Violine) von der Heppenheimer Musikschule.

Informationen zur Boris Suchanek Stiftung gibt es auf www.heppenheim.de>Leben in Heppenheim>Mitbürger.



Integrationslots_innen sollen auch in Heppenheim unseren Mitbürger_innen mit Migrationshintergrund helfen, Verständigungsbarrieren abzubauen. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stoßen nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell an ihre Grenzen, wenn sie mit Institutionen, Behörden, Schulen, KiTas, Krankenhäusern und ähnlichem kommunizieren müssen. Andererseits können auch Einheimische oft nicht nachvollziehen, warum sie nicht verstanden werden. Oftmals verhindern diese Defizite in der Kommunikation gute Ergebnisse beim Behördenbesuch und hemmen so eine gelungene Integration. Hier sollen zukünftig die Integrationslots_innen vermitteln.

Lernmobil e.V. aus Viernheim wird in Kooperation mit der Stadt Heppenheim ehrenamtliche Integrationslots_innen ausbilden, um sie auf ihre Aufgaben bei der Integration und Partizipation neu Zugezogener vorzubereiten. Sie fördern die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten am öffentlichen Leben, indem sie Barrieren abbauen, die sonst zu Unverständnis, Angst und Isolation führen.

Während der speziell für diese ehrenamtliche Aufgabe konzipierten Ausbildung werden die Teilnehmenden sieben ganztägige Seminare (einmal im Monat) absolvieren. Hinzu kommen zwei halbtägige Workshops, ein 20-stündiges Praktikum sowie ein Abschlusskolloquium. Dafür geeignet sind Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich selbst hier angekommen fühlen, neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache sprechen und sich ehrenamtlich engagieren wollen. Für ihre Einsätze erhalten sie eine kleine Aufwandsentschädigung. Es sind aber auch Menschen eingeladen, die nur Deutsch sprechen. Denn deutsche Muttersprachler_innen haben ebenfalls eine wichtige Aufgabe in der Gruppe der Integrationslots_innen.

Alle Interessierten sind zur zweiten Informationsveranstaltung am 3. Dezember 2015 um 18 Uhr herzlich eingeladen ins Rathaus Heppenheim, Saal Maiberg, Großer Markt 1, 64646 Heppenheim.

Wer sich bereits bei der ersten Info-Veranstaltung in die Liste der Interessierten eingetragen hat, braucht nicht nochmal zu kommen. Diese Personen werden Anfang nächsten Jahres zu Auswahlgesprächen eingeladen.



Zu einem Fachgespräch reiste Bürgermeister Rainer Burelbach am Dienstag dieser Woche (24.) nach Berlin, um die Verkehrssituation an der Bergstraße, im Ried und im Odenwald zu thematisieren.

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Staatssekretär Dr. Michael Meister wurde er im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur von Staatssekretär Rainer Bomba und weiteren Fachleuten empfangen. Themen des Fachgesprächs waren die geplante zweite Autobahnanschlussstelle im Süden der Kreisstadt und die Verkehrssituation in und um Heppenheim. Dabei wurde besonders auf die hohe Verkehrsdichte auf der A5 eingegangen. Demnach ist bis 2030 mit einer weiteren Zunahme vor allem des Güterverkehrs auf den Straßen zu rechnen.

Alle Beteiligten waren sich darüber einig, beim Thema Autobahnanschluss am Ball zu bleiben.


 
 

Der Spielplatz an der Gerhart-Hauptmann-Straße ist eines der diesjährigen Projekte zur Neu- bzw. Umgestaltung von Spielplätzen im Stadtgebiet. In einem ersten Schritt wurde hier eine große Kletterpyramide mit Rutsche installiert. Nun konnte der Spielplatz wieder zur Nutzung freigegeben werden.

Im Beisein von Bürgermeister Rainer Burelbach, Michael Eck (Vorsitzender des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses), Bauhofleiter Thomas Dexheimer und Elke Schork (Bereich Soziales) wurde das neue Spielgerät in einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Die Kinder des Kinderhortes Arche Noach, die mit ihren Erzieherinnen zur Eröffnung gekommen waren, ließen sich nicht lange bitten. Kletterpyramide und Rutsche wurden sofort ausgiebig getestet. Die Kinder waren mehr als begeistert, bietet doch das Spielgerät allein schon durch seine Größe Spannung und Spaß pur.

Im kommenden Jahr soll in einem weiteren Schritt ein barrierefreier Spielbereich entstehen. Dieser soll so gestaltet werden, dass für Kinder mit und ohne Behinderung Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen vorhanden sind. Die Heppenheimer Filiale der Volksbank Darmstadt - Südhessen eG (Ernst-Schneider-Straße) hat bereits ihre Unterstützung für das Projekt zugesagt.





Die Lindorff Deutschland GmbH unterstützt in diesem Jahr gemeinnützige Projekte in den Regionen rund um ihre Standorte Heppenheim und Essen. Hierfür konnten die Mitarbeiter des Unternehmens lokale Projekte vorschlagen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Aus allen Bewerbungen wurden fünf Projekte ausgewählt, darunter auch das Projekt der Kindertagesstätte Buntspecht. Die Spende wurde nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergeben.

Der Sohn von Lindorff-Mitarbeiter Timo Zimmermann besuchte bis zum Sommer 2015 die Kindertagesstätte Buntspecht. Dies veranlasste Timo Zimmermann, das Projekt der Einrichtung einzureichen, welches nun den Zuschlag erhielt. Im Buntspecht wird nun ein Malatelier entstehen, der Mehrzweckraum wird mit Turnmatten ausgestattet.

Zur Scheckübergabe fanden sich Florian Wöretshofer (CEO), Yvonne Wagner (COO), Christian Stielow (CFO) und Timo Zimmermann in der Kindertagesstätte Buntspecht in Heppenheim ein. Hier wurden sie von Kita-Leiterin Anja Heller und ihrer Stellvertreterin Doreen von der Heydt begrüßt, die zur Feier des Tages Kaffee und Kuchen vorbereitet hatten. In angenehmer Atmosphäre erläuterte das Leitungsteam die Details des Projekts, worüber sich alle Beteiligten noch ausführlich austauschten. Florian Wöretshofer betonte: „Das Projekt der Kindertagesstätte Buntspecht hat die Geschäftsleitung schnell überzeugt.“

Während einer Führung durch die Kita wurde auch der Raum, in dem das künftige Atelier eingerichtet werden soll, besichtigt. Mit von der Partie waren Bürgermeister Rainer Burelbach und Claudia Weber-Huthmann (Leiterin des Bereichs Soziales). Beide waren begeistert von dem Projekt und dankten dem Unternehmen für die großzügige Spende.

Den Höhepunkt bildete die Überreichung des symbolischen Schecks in Höhe von 3.500 Euro durch Florian Wöretshofer. Anja Heller dankte im Namen aller Kinder und Erzieherinnen und versicherte, dass sich alle schon sehr darauf freuen, das Malatelier und die neuen Turnmatten einzuweihen.
 
 
 
 

Gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Gewalt und dem Frauenhaus Bergstraße präsentiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim "Kassandra" nach Christa Wolf in einer Inszenierung des Turmalin-Theaters. 

"Kassandra! Die Bühne wird zum fernen und doch so aktuellen Ort von Irrtum, Schuld und Auflehnung... Der Zuschauer kann nicht entrinnen. Nicht der Dunkelheit, nicht der Gestik, nicht dieser Stimme, nicht diesem Gesicht. Und der Zuschauer erlebt, fast atemlos vor Spannung, nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch das perfekte und überwältigende Zusammenspiel zwischen zwei außergewöhnlichen Künstlern... ein unvergesslicher Abend." (Mitteldeutsche Zeitung)

„Auf der Bühne ein Schlagabtausch der Superlative! ...Die Texte gingen durch Kopf und Bauch... Mit minutenlangem Beifall feierten die Zuschauer die Interpretin." (Frankfurter Rundschau)

"...Meisterhaft spielte Cornelia Gutermann-Bauer den Solopart der . Eine One-Woman-Show voll dramatischer Faszination.“ (Nürnberger Nachrichten)

Infoswww.turmalintheater.de

KassandraFreitag, 27.11.2015 um 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr), Marstall Heppenheim
Tickets im Vorverkauf bei der Tourist-Info Heppenheim oder an der Abendkasse, 15 € / 10 € ermäßigt

In Zusammenarbeit mit den Büchereien Bensheim und Zwingenberg bietet die Stadtbücherei Heppenheim regelmäßig Informationsabende zum Thema „Onleihe“ an. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im monatlichen Wechsel in den Büchereien statt. Am 02.12.2015 um 19:30 Uhr ist die Stadtbücherei Heppenheim an der Reihe. Eine Anmeldung unter Tel. 06252 69630 ist erforderlich.