Archiv

Wo die Mühlen einst klapperten

Unterwegs am rauschenden Bach mit Hermann Müller am Sonntag, 25. März


Wie Perlen an einer Schnur lagen in früheren Zeiten an den Bächen im Heppenheimer Stadtgebiet zahlreiche Wassermühlen unterschiedlichster Art. Allein am Stadtbach bis hin nach Kirschhausen arbeiteten an 16 Mühlenstandorten Getreidemühlen, Ölmühlen, Schneidmühlen und sogar eine Pulvermühle und – etwas ausgefallen – ein Wassertriebwerk zum Antrieb des Feuergebläses einer Schmiede. Vor der Erfindung von Verbrennungsmotoren hatte die Nutzung der Wasserkraft der Bäche eine sehr große Bedeutung für den Antrieb unterschiedlichster Maschinen.

Viele der einst in Heppenheim vorhandenen Mühlen wurden schon vor über 100 Jahren stillgelegt, umgebaut oder abgerissen. Damit gerieten 800 Jahre Mühlengeschichte und Mühlenkultur, die Bedeutung als Zentrum der Mühlenindustrie und auch das Müllerhandwerk in Vergessenheit.

Wer heute auf Spurensuche geht, kann noch allerlei Relikte der Mühlenzeit entdecken. Eine geführte Wanderung auf einer Teilstrecke des 6,5 km langen Heppenheimer Mühlenrundweges vermittelt eine Vorstellung, wo die Mühlen einst „klapperten“, wo die Müller wohnten und wie das Wasser zu den Mühlrädern geleitet wurde.

Nun kann man mit dem Mühlenforscher Dr. Hermann Müller auf Spurensuche gehen. Am Sonntag, 25. März, startet um 10:30 Uhr (Zeitumstellung beachten!) die Führung „Am rauschenden Bach“ durch die Vorstadt und ins Kirschhäuser Tal. Los geht es am Marktplatz vor der Tourismus-Information.

An der Strecke liegen alte Mühlengebäude, Reste von Mühlgräben und Mühlwehren sowie Häuser reicher und armer Müller. Jede Mühle hat ihre besondere Geschichte. Über diese und das harte, gar nicht romantische Leben der Müller und manche Ereignisse, wie Brände und das Eindringen Odenwälder Räuber, aber auch Spukgeschichten, weiß der Mühlenführer zu berichten.

Die Führung dauert etwa 2 Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Teilnahmegebühr: Erwachsene 6 Euro, Kinder 3 Euro.

Info:
Termin:   Sonntag, 25.03.2018, 10:30 Uhr (Zeitumstellung beachten!)
Treffpunkt:  Marktplatz Heppenheim, vor der Tourist-Info

Am kommenden Samstag findet in der Heppenheimer Fußgängerzone und auf dem Parkhof die Veranstaltung „Autoschau“ statt. Daher wird der Wochenmarkt am Samstag, 17.03.2018 auf die Parkhofstraße verlegt.

Das Heppenheimer Stadtmuseum bietet am Gründonnerstag, 29. März von 10 bis 16 Uhr eine Lederwerkstatt für Kinder von 6-13 Jahren an.

Eine schicke Umhängetasche oder eine praktische Gürteltasche können ebenso gebastelt werden wie originelle Schlüsselanhänger, Lesezeichen, Geldbeutel und Armbänder. Aus Leder lassen sich viele kreative Sachen basteln. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wer Lust, ein bisschen Geduld, ein paar Muckis zum Stanzen und geschickte Finger zum Schneiden, Verzieren, Kordeln und einfachen Nähen hat, ist in der Lederwerkstatt genau richtig.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Verpflegung ist für den ganzen Tag mitzubringen. Anmeldungen sind bis zum 25. März möglich.

Anmeldung:
Tel. 06252 69112
E-Mail: museum(at)stadt.heppenheim.de

Die Mängelmelder-App ist eine Mobiltelefon-Anwendung, mit der jeder Bürger Verschmutzungen, Reparaturfälle oder Gefahrenquellen im öffentlichen Raum der Stadtverwaltung mit Foto, Text und Ortskoordinaten melden kann. Bereits seit 2012 werden bei der Stadt Heppenheim Meldungen bearbeitet, die über den „Mängelmelder“ eingehen. Im Jahr 2017 hatte Heppenheim mit 93% die höchste Lösungsquote bundesweit und wurde daher als „Saubermacherstadt 2017“ ausgezeichnet.

Auf die Meldung der verschiedenen Anliegen kann die Stadtverwaltung umgehend reagieren und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen. „Wir erleben unsere Mitbürger als aktive Partner bei der Pflege unserer Gemeindeflächen, sagte Bürgermeister Rainer Burelbach anlässlich der Übergabe der Auszeichnung. „Wir sind dankbar für jeden Hinweis den wir bekommen. Nur so können wir schnell reagieren“. Dem Lob schloss sich auch Erste Stadträtin Christine Bender an, die vor allem den Mitarbeitern des Bauhofs dankte. Sie erledigen das Gros der eingehenden Meldungen, insbesondere das Beseitigen von illegalem Müll, das Reparieren von Straßenleuchten oder kleinerer Straßenschäden.

Für die Bürger hat die App zwei entscheidende Vorteile: Meldungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten städtischer Einrichtungen mitgeteilt werden und der Bürger erhält eine elektronische Rückmeldung, sobald sein Anliegen erledigt wurde.

Ein Grundelement des Mängelmelders entstammt der sogenannten Broken-Windows-Theorie. Sie beschreibt im übertragenen Sinne das Phänomen, dass an den Orten im öffentlichen Raum, an denen erste Verschmutzung oder Auswirkungen von Vandalismus sichtbar werden, innerhalb kürzester Zeit weitere Missstände durch Nachahmung folgen und sich entsprechend häufen. Dieser Effekt kann nur durch zeitnahe Gegenmaßnahmen begrenzt werden, was am schnellsten durch den aktiven, mängelmeldenden Bürger geschehen kann. Bauhofleiter Thomas Dexheimer kann diese Erkenntnisse aus eigener Erfahrung bestätigen. „Wir versuchen immer, sehr kurzfristig auf solche Meldungen zu reagieren um gar nicht erst einen schlechten Eindruck aufkommen zu lassen.“

Meldungen, die von Bürgerinnen und Bürgern erstellt wurden, werden von den Betreibern des Portals, der wer|denkt|was GmbH aus Darmstadt, an alle Städte und Gemeinden in Deutschland weitergeleitet. Die Verwaltungen können über einen einfachen Link öffentlich Rückmeldung zur Bearbeitung geben. Der Bearbeitungsstatus ist dabei öffentlich im Internet einsehbar und so für alle Bürgerinnen und Bürger transparent.

Jedes Jahr wird die Nutzung des Mängelmelders ausgewertet. In diesem Jahr werden erstmals die fleißigsten Kommunen als "Saubermacherstadt" ausgezeichnet. Dabei zeigte sich, dass die Stadt Heppenheim im Jahr 2017 mit über 90% die mit Abstand höchste Lösungsquote erreicht hat. „Uns ist es wichtig“, so der Bürgermeister, „die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und sie, wo immer möglich, zeitnah zu erledigen. So können wir gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Stadt noch sauberer und schöner wird.“

Bereits seit sechs Jahren kommen Tangomusiker aus ganz Deutschland nach Heppenheim, um im Rahmen eines Workshops argentinische Tangos einzustudieren und in einem Abschlusskonzert dem interessierten Publikum zu präsentieren. Der diesjährige Workshop, der vom VdM Hessen (Verband deutscher Musikschulen) in Zusammenarbeit mit der Musikschule Heppenheim angeboten wird, steht unter der Leitung des argentinischen Pianisten und Orchesterleiters Roger Helou aus Zürich.

Original-Arrangements der argentinischen Komponisten, Pianisten und Orchesterleiter Horacio Salgan, Julian Plaza, Juan Filiberto und Osmar Maderna werden Thema des Workshops sein.

Als Dozenten bringt Roger Helou hochkarätige argentinische Tangomusiker wie den Bandoneonisten Victor Hugo Villena und den Tangogeiger Amadeo Espina mit. Höhepunkt des Workshops wird das Abschlusskonzert mit über 20 Musikern am Sonntag (18.) um 16 Uhr im Kurfürstensaal in Heppenheim sein, in dem traditionell auch die Dozenten ihr Können präsentieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Termin: Sonntag, 18.03.2018, 16 Uhr
Ort: Kurfürstensaal Heppenheim, Amtsgasse 5,

Ostermärkte haben im Frühjahr Hochkonjunktur. Auch die städtischen Kindertagesstätten werden in diesem Jahr wieder allerlei Nützliches und Schönes anbieten. Am Samstag, 17.03.2018 findet der Markt von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Kindertagesstätte Buntspecht in der Straße der Heimkehrer statt.

Die Besucher dürfen sich auf liebevoll gestaltete Produkte mit Selbstgebasteltem und Handgemachtem rund um Ostern freuen. Seit Wochen wird in den Kitas gebastelt, gemalt, genäht, gekocht und gebacken. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Kitas Drachenbande, Löwenzahn, Krümelkinder, Karlchen und Buntspecht beteiligen sich daran und freuen sich auf einen guten Start in die Frühlingszeit.

Für die Kinder wird es wieder eine Bastelaktion im hauseigenen Atelier geben. Bei Kaffee und Kuchen können sich die Gäste entspannen. Hierzu lädt ein reichhaltiges Kuchenbüffet ein.

Über zahlreichen Besuch freuen sich die Teams und Elternbeiräte der Kitas. Der Erlös des Ostermarktes kommt den Kindern der städtischen Kindertagesstätten zu Gute.

Die Anlage am Siegfriedbrunnen in der Heppenheimer Mozartstraße wird zukünftig von einem Grünflächenpaten gepflegt. Willi Bauer hat sich bereit erklärt, auf dem Areal nach dem Rechten zu sehen und wo nötig Hand anzulegen. Unterstützt wird er bei Bedarf durch den städtischen Bauhof.

Während eines Ortstermins überreichte Bürgermeister Rainer Burelbach die Patenschaftsurkunde und dankte dem neuen Paten für sein Engagement und die Bereitschaft, sich zum Wohle der Stadt zu engagieren.

Mittlerweile gibt es in Heppenheim und den Stadtteilen 35 Grünflächenpaten, die die unterschiedlichsten Areale pflegen. Wer Interesse hat, sich ebenfalls um eine Grünfläche, ein Beet oder ähnliches zu kümmern erhält im Rathaus weitere Informationen.

Kontakt: Carola Minich | Tel. 06252 13-1112 | E-Mail: minich(at)stadt.heppenheim.de
www.heppenheim.de/leben-in-heppenheim/ehrenamt/patenschaften/

Die Stadtbücherei Heppenheim bietet in diesem Jahr eine Osterbastelaktion für die ganze Familie an. Eltern und Kinder fertigen Körbchen aus Pappe an, in die der Osterhase dann seine Eier legen kann. Wie groß ist die Freude, wenn die gefüllten Körbchen dann gefunden werden. Sie müssen aber nicht unbedingt versteckt werden – genauso gut machen sie sich als Dekoration auf dem Ostertisch oder als kleine Aufmerksamkeit für die netten Nachbarn, gute Freunde oder Familienmitglieder.

Das Büchereiteam hat ein einfaches Modell in Form einer Gans ausgesucht bei dem Kinder ab fünf Jahren tatkräftig mithelfen können. „Immer wieder tragen Teilnehmer unserer Bastelaktionen die Ideen in Schulklassen, Jugend- und Seniorengruppen. Darüber freuen wir uns sehr“ berichtet Kerstin Koob, Leiterin der Stadtbücherei.

Am Mittwoch, 14. März werden ab 16:00 Uhr die Körbe aus Papptellern, Karton, Schere, Klebstoff und Briefklammern gebastelt.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: Tel. 06252 69630 oder E-Mail: buecherei(at)stadt.heppenheim.de.

„Hund reißt Reh“, diese Meldung aus den vergangenen Tagen macht wieder erschreckend deutlich, dass einige Hundehalter keine Rücksicht auf Wildtiere nehmen und ihre Hunde in der Brut- und Aufzuchtzeit ohne Leine laufen lassen.

Die Aussage vieler Hundehalter „Mein Hund tut so etwas nicht“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Hunde Tiere sind, die nicht in jeder Situation vorhersehbar und berechenbar sind. Auch wenn der Hund normalerweise aufs Wort hört, kann er beim Kontakt mit Wild unberechenbar werden. Wenn er einmal die Fährte aufgenommen hat, ist er nur schwer wieder davon abzubringen.

Die Stadtverwaltung Heppenheim macht deshalb darauf aufmerksam, dass in der Brut- und Aufzuchtzeit zwischen 01. März und 15. Juni eines jeden Jahres Anleinpflicht für Hunde im Feld und Wald besteht.

Die Zahl der Übergriffe von freilaufenden Hunden auf Wildtiere ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Vor allem hochträchtige Rehmütter, die in ihrer Bewegungsfreiheit und Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt sind, fallen in diesen Wochen mitsamt ihren ungeborenen Kitzen den Hundebissen zum Opfer.

Die Stadtverwaltung Heppenheim ist sich mit dem Landesjagdverband Hessen, dem Hessischen Tierschutzverband und Naturschützern darin einig, dass die freilebenden Tiere besser vor wildernden Hunden geschützt werden müssen. Streunende Hunde vertreiben auch Bodenbrüter wie Rebhuhn, Lerche, Kiebitz, Fasan, Wildente und Wachtel von Ihren Nestern. Deren Eier und Junge werden dann ein leichtes Opfer von Krähen und Elstern.

Sowohl das Hessische Naturschutzgesetz, das Hessische Jagdgesetz,  als auch die Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) verbieten eindeutig, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Hundehalter deren Hund gegen dieses Verbot verstößt müssen mit hohen Geldstrafen rechnen. Zusätzlich wird der Hund ab diesem Zeitpunkt nach der HundeVO als gefährlich eingestuft. Dies bedeutet dass der Hundehalter eine Erlaubnis beantragen muss, um seinen Hund auch in Zukunft noch führen zu dürfen. Inhalt des Verfahrens ist u.a. ein Wesenstest des Hundes und ein Sachkundenachweis des Halters.

Jäger sind dazu verpflichtet, das Wild vor den Nachstellungen der Hunde zu schützen. Deshalb haben diese auch das Recht, im äußersten Fall wildernde Hunde, die beim Hetzen von Wild beobachtet werden, zu töten.

Verantwortlich dafür, dass ein Hund zum Hetzen kommt, ist regelmäßig der Hundehalter, der sein Tier nicht ausreichend beaufsichtigt oder aber seine Einwirkungsmöglichkeiten auf seinen Hund überschätzt. Daher müssen Hunde während der Brut- und Aufzuchtzeit in Feld und Wald angeleint werden.

Verbote, wie das Befahren gesperrter Wege, gelten selbstverständlich auch für Hundebesitzer. Die Verantwortlichen der Stadt bauen auf die Vernunft der Hundehalter, werden in den nächsten Wochen aber verschärfte Kontrollen durchführen.

Am Sonntag, 11.3.2018 findet das diesjährige Schulkonzert der Musikschule Heppenheim statt. Um 16:00 Uhr beginnt das Konzert im Kurfürstensaal. Die Zuhörer erwartet eine Reise durch das vielfältige Angebot der Musikschule. Dabei werden solistische Beiträge auf dem Klavier, der Querflöte, der Trompete oder der Gitarre ebenso zu hören sein, wie Ensemblebeiträge des Sinfonieorchesters, dem Streicherensemble, der Jazzband oder auch dem Blockflötenensemble „Flautemus“. Weiterhin gibt es auch eigene Kompositionen der Musikschüler. Also ein Querschnitt durch die Sparten der Musik.
Der Eintritt ist frei.