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Mit der Silbernen Verdienstplakette der Kreisstadt Heppenheim wurde am 14. August 2018 Herr Stadtrat Christoph Zahn (73) ausgezeichnet. Diese Ehrung gilt einem Mann, der sich über viele Jahrzehnte uneigennützig für andere Menschen eingesetzt hat - und dies auch jetzt, in fortgeschrittenem Alter, noch tut.

Seit 58 Jahren engagiert sich Christoph Zahn in der Kolpinggemeinde Heppenheim, von 1996 bis 2015 war er deren Vorsitzender. Nach dem Ausscheiden aus dieser Funktion wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch auf Ebene des Bezirksverbands war er ehrenamtlich tätig. Bereits 2010 hat das Kolpingwerk Diözesanverband Mainz ihn für seine erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit in führenden Positionen des katholischen Sozialverbands ausgezeichnet.

Weitere Arbeitsbereiche seines sozialen Engagements waren der Pfarrgemeinderat von St. Peter (1982-1989) und die Heppenheimer Wirtschaftsvereinigung, deren Vorstand Christoph Zahn von 1977 bis 2003 angehörte und die ihn anschließend zum Ehrenmitglied des Vorstands ernannte.

Das Land Hessen dankte Christoph Zahn für sein ehrenamtliches Wirken mit der Verleihung des Landesehrenbriefs im Jahr 1987.

Auch in den politischen Gremien setzt sich Herr Zahn für die Belange des Gemeinwohls ein. Von 2006 bis 2011 war er Stadtverordneter (CDU), danach und bis heute ist er Mitglied des Magistrats. In der Zeit von November 2011 bis Februar 2017 amtierte er als ehrenamtlicher Erster Stadtrat.

Viele Menschen haben den Geehrten als stets zugewandten Ansprechpartner kennen und schätzen gelernt. In der Heppenheimer Kommunalpolitik zählt Christoph Zahn zu den gleichermaßen verlässlichen wie stets sachlichen Akteuren, die ohne Eitelkeit daran arbeiten, ihre Stadt voran zu bringen. Er ist ein Vorbild.
 
 

Nach der Sommerpause werden wieder Internetkurse für Einsteiger in der Stadtbücherei Heppenheim angeboten.
Die Kurse finden jeweils am letzten Mittwoch eines Monats in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt.
Zum nächsten Termin am Mittwoch, 29.08.2018 sind noch Plätze frei.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,00 €

Weitere Informationen erhalten Interessierte in der Stadtbücherei Heppenheim, Graf-von-Galen-Str. 12 oder unter 06252-69630




Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb am 15. Juli 2018 die Heppenheimer Ehrenbürgerin Prof. Judith Buber Agassi im Alter von 94 Jahren. Bürgermeister Rainer Burelbach würdigte die Verstorbene als eine Dialogpartnerin, die über die Abgründe der deutsch-jüdischen Geschichte hinweg ganz im Sinne ihres Großvaters Martin Buber Gespräche geführt und die Begegnung gesucht habe. Heppenheim verliere mit Judith Buber Agassi eine hoch geschätzte Botschafterin, deren Offenheit und Engagement nicht zu ersetzen sei.

1924 im Haus ihrer Großeltern in Heppenheim geboren, lebte Judith Buber dort nach der Scheidung ihrer Eltern 1929 mit ihrer älteren Schwester Barbara bis zur Emigration. Ihre Großeltern väterlicherseits, der Schriftsteller und Gelehrte Martin Buber und dessen Ehefrau Paula, verließen Deutschland 1938 unter dem Druck der nationalsozialistischen Judenverfolgung.

Nach gesellschaftswissenschaftlichem Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem und der London School of Economics erwarb Judith Buber 1960 den Doktorgrad in Politikwissenschaft. Ihre akademische Laufbahn führte sie an renommierte Universitäten in Israel, England, den USA, Hong Kong und Deutschland. Während all der Jahre blieb sie in Kontakt zu Menschen in Heppenheim, mit denen sie schon während ihrer Schulzeit Freundschaft geschlossen hatte. In ihrem Geburtshaus war sie immer wieder auf Einladung des Internationalen Rats der Christen und Juden als Referentin und Zeitzeugin zu Gast. Im Jahr 2004, zu ihrem 80. Geburtstag, verlieh die Kreisstadt Heppenheim Judith Buber Agassi durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Ehrenbürgerwürde.

Judith Buber Agassi war seit 1949 verheiratet mit dem Philosophen Prof. Joseph Agassi; mit ihm lebte sie zuletzt in Herzlia (Israel). Das Ehepaar hatte eine Tochter und einen Sohn.

Die Stadtwerke Heppenheim veröffentlichen Ihre Trinkwasseranalysen ab sofort online. Dieser Service vereinfacht es Bauherren und Bürgern deutlich an die benötigten Werte heranzukommen, z.B. wenn es darum geht eine Hauswasserfiltrationsanlage zu planen oder zu kaufen. Alle Informationen können im Internet auf der Seite
www.wasserqualitaet-online.de ganz einfach nur durch Eingabe der betreffenden Postleitzahl eingesehen werden.
Die Analysen zeigen, dass die Stadtwerke Heppenheim für eine einwandfreie Qualität unseres Trinkwassers, des Lebensmittels Nr. 1, sorgen und die Vorgaben der sehr strengen Trinkwasserverordnung uneingeschränkt erfüllen. Neben der guten Qualität und der Nutzungsmöglichkeit für den täglichen Gebrauch inkl. Kochen und Trinken stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis insbesondere im Vergleich zu Mineralwässern.



Ein besonderes Angebot des Heppenheimer Stadttourismus lockte am vergangenen Sonntag, 10 Kinder trotz tropischer Temperaturen auf den Marktplatz, wo die Mühlenführung startete.
Unter den Augen ihrer erwachsenen Betreuer wollten die Kinder im Grundschulalter die Welt der Mühlen entdecken. Das Modell einer Wassermühle, erstellt von Karl-Heinz Schellig, sollte hierfür die perfekte Grundlage bieten. Neben den wichtigsten Funktionselementen einer Mühle, wie Mühlenkanal, Wasserrad und Mühlstein stand tatsächlich ein kleines Grautier vor dem Gebäude. „Ehne, Mehne, Muh, Müllers Esel, der bist du!“dieser Abzählreim kam sofort in den Sinn.
Praktisch und unentbehrlich war das Tier im Alltag eines Mühlenbetriebs, konnte es doch mühelos die 100 kg schweren Maltersäcke transportieren, die sonst der Müller durch das Gebäude wuchten musste.
Weiter ging es im Kurmainzer Amtshof, hier erfuhren die jungen Teilnehmer_Innen wie Mehl mit einfachsten Mitteln gewonnen werden kann. Durch Reiben von Weizenkörnern mit Steinen auf einer ebenso steinigen Unterlage wurden, zwar ausdauernd, mühsam und mit viel Muskelkraft kleine Mengen des wertvollen Mehlpulvers gewonnen, für Brot und Kuchen hätte es allerdings nicht genügt. Gut das Pia Kessler-Schül, die diese spezielle Führung zusammen mit Karlheinz Mulzer konzipiert und angeleitet hat, vorsorglich ein paar Brote als Kostprobe dabei hatte.
Nachdem deutlich geworden war, dass das Wandern nicht nur des Müllers Lust sondern auch eine Verpflichtung war, um den Abschluss der Ausbildung für diesen Handwerksberuf zu erhalten, lernte die Gruppe drei Standorte Heppenheimer Altstadtmühlen kennen und erfuhr welches Schicksal mit den Gebäuden verknüpft ist.

In der Tugersmühle begann dann das große Rätselraten. Welches Produkt aus Mehl wurde hier wohl einmal hergestellt? Erst nach einigen Vorschlägen wurde das Geheimnis gelüftet: Nudeln! Tatsächlich befand sich hier einst die erste deutsche Fabrik für italienische Makkaroni-Nudeln. Eine große Überraschung für die Mädchen und Jungen.
Die Wanderung ging weiter entlang der Gebäude der Tugersmühle, in deren unmittelbarer Nähe die einstige Lebensader Heppenheims offen zu sehen ist, übrigens die einzige Stelle in der Altstadt. Über zwei kleine Wehrmauern plätschert gemütlich „die Bach“.
Der weitere Weg der Kids führte entlang des früheren Mühlenkanals, dessen Vorhandensein die zahlreichen kleinen Brücken immer noch belegen, und der in „Alten Zeiten“ durchaus als sommerliche Bademöglichkeit von den Heppenheimer Kindern genutzt wurde. Beim Finale am Marktplatz offenbarte ein Quiz, wie unglaublich aufmerksam alle das Thema verfolgt hatten, sogar die Länge des Mühlgrabens war allen bekannt.

Die Stadtwerke Heppenheim bitten alle Bürger darum in Anbetracht der andauernden Hitze und vor allem der Trockenheit sparsam mit dem wertvollen Lebensmittel Trinkwasser umzugehen. Es soll zwar im Laufe der zweiten Augustwoche leicht kühler werden, ein Ende der Trockenheit ist jedoch nicht absehbar. Insbesondere bitten die Stadtwerke darum, dass im Garten mit Bedacht gegossen wird und idealerweise nur Nutzpflanzen bewässert werden. Daneben werden alle Besitzer privater Swimmingpools gebeten das Wasser nicht mehr auszutauschen. In Heppenheim herrscht aktuell noch keine Knappheit an Trinkwasser. In einzelnen Ortsteilen besteht jedoch die Gefahr, dass infolge der bereits seit Februar andauernden Trockenheit die Quellen nicht mehr so viel Wasser spenden, wie bisher gewohnt. Zum Ausgleich für einzelne Tage gibt es an verschiedenen Stellen in der Stadt Speicherbehälter. Da gleichzeitig die Waldbrandgefahr weiterhin sehr hoch ist, wird jedoch ein großer Anteil des Wassers dieser Speicherbehälter vorgehalten, damit jederzeit genügend Wasser für die Feuerwehr verfügbar ist. Durch einen sparsamen Umgang mit Trinkwasser kann jeder Verbraucher einen Beitrag leisten.

Der Schwimmclub Heppenheim veranstaltet am Sonntag, 12.08.2018 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr den Sprintpokal 2018.
Außerhalb dieser Zeit steht das Bad den Besuchern uneingeschränkt zur Verfügung.

An den Heppenheimer Friedhöfen werden in diesen Tagen Schilder angebracht, die die Besucher darauf hinweisen, dass sie die öffentliche Anlage auf eigene Gefahr betreten.

Die Bürger sollen dafür sensibilisiert werden, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen und mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen. Diese können schon während des täglichen Dienstbetriebes wie beispielsweise bei der Grünflächenpflege oder bei Transporten über die Friedhofswege entstehen. Glatte Wege im Winter, von den Bäumen gefallene Zweige oder die Tätigkeiten von Gewerbetreibenden können zur besonderen Achtsamkeit zwingen.

Die Beschilderung dient dem Schutz der Bürger und soll helfen, Schäden und Verletzungen zu vermeiden.

Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und Trockenheit weist die Stadt Heppenheim darauf hin, dass im Bereich des Funktionsgebäudes (Umkleide-, Sanitärbereich und Kasse) und im Badebereich das Rauchen nicht gestattet ist. Da es sich beim Funktionsgebäude um ein Holzbauwerk handelt, gilt das Rauchverbot hier im Umkreis von 10 m.

Darüber hinaus wird für die Zeitdauer der Trockenperiode ein Rauchverbot für den Vorplatz ausgesprochen. Die Liegewiese ist, wie bisher auch, von Zigarettenresten freizuhalten.

Jedes Jahr machen sich deutschlandweit mehr als 800.000 Erstklässler auf ihren ersten Schulweg auf. Bald ist es in Hessen soweit! Mit Spannung und Interesse gehen die Kinder, im wahrsten Sinne des Wortes, neue Wege. Da Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind und somit zu den schwachen Verkehrsteilnehmern gehören, ist ihnen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Mit Unterstützung der Verkehrswacht des Kreises Bergstraße werden an allen Schulen im Stadtgebiet Spannbänder aufgehängt, die auf die Kinder aufmerksam machen sollen.

Viele Eltern wählen für den Schulweg das Auto und tragen so unbewusst zu starkem Verkehr rund um die Schule bei. Dies wiederum erhöht die Gefahr für Kinder, in Unfälle verwickelt zu werden.

Wird der Schulweg zu Fuß gegangen, fördert dies die Selbständigkeit und trainiert gleichzeitig das sichere Verhalten im Straßenverkehr. Auf dem Schulweg können die Kinder Freundschaften pflegen und sich über ihre Erlebnisse im Schulalltag unterhalten.

Auch an einigen Kitas wird mit Spannbändern auf die Situation der Kinder aufmerksam gemacht.