Informationen zum Coronavirus

Top-Nachrichten zum Coronavirus-Geschehen im Kreis Bergstraße

Top-Nachrichten zum Coronavirus-Geschehen im Kreis Bergstraße

Unter der Ruprik "Top-Nachrichten" veröffentlicht der Kreis Bergstraße aktuelle Pressemitteilungen und Updates zum Coronavirus-Geschehen im Kreis und seinen Kommunen.

Top-Nachrichten

Video-Botschaft zur Situation in Heppenheim und den Bergsträßer Kommunen

Video-Botschaft zur Situation in Heppenheim und den Bergsträßer Kommunen

Die Bürgermeister des Kreises Bergstraße tauschen sich in einer täglichen Telefonkonferenz über neue Entwicklungen bezüglich der Eindämmung der Corona-Epidemie in den Kommunen des Kreises aus.

Bürgermeister Rainer Burelbach weist darauf hin, dass Landrat Christian Engelhardt alle relevanten Informationen in einer Video-Botschaft zusammenfasst. Diese wird jeden Abend auf der Homepage und der Facebook Seite des Kreises Bergstraße veröffentlicht.

Da der Landrat für alle Kommunen des Kreises spricht, gelten die Informationen auch für die Stadt Heppenheim. Bürgermeister Rainer Burelbach verzichtet daher bewusst auf eine eigene Videobotschaft, um nicht unterschiedliche Darstellungen des Tagesgeschehens in Umlauf zu bringen.
 
Unter diesem Link finden Sie die Videobotschaften des Landrats

19.05.2020 Heppenheim bietet wieder Stadtführungen an

19.05.2020 Heppenheim bietet wieder Stadtführungen an

Am 23. Mai 2020 findet in Heppenheim die erste öffentliche Laternenführung der Saison statt. Ab diesem Zeitpunkt werden wieder regelmäßig öffentliche Führungen angeboten. Private Führungen zu individuellen Terminen sind ebenfalls wieder bei der Tourist Information buchbar. mehr

15.05.2020 Sportanlagen öffnen wieder

15.05.2020 Sportanlagen öffnen wieder

Ab sofort sind das Starkenburg Stadion, die Anlage des FC Starkenburgia und die übrigen Sportanlagen wieder für den Vereinssport und den Breitensport zugänglich. Die Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäuser folgen am Dienstag.  mehr

15.05.2020 Ruftaxis fahren wieder zu regulären Zeiten

15.05.2020 Ruftaxis fahren wieder zu regulären Zeiten

Ab Montag, 18.05.2020 fahren die Heppenheimer Ruftaxis wieder nach dem regulären Fahrplan. Gemäß den Bestimmungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung muss während der Fahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Zum Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals dürfen nur maximal zwei Personen gleichzeitig und nur auf dem Rücksitz befördert werden. Der Beifahrersitz muss frei bleiben.

22.04.2020 Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“

22.04.2020 Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“

Um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern startet das Land Hessen jetzt mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“. Je nach Situation des einzelnen Vereins kann dieser bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragen

Alle Informationen, der Antrag Corona Soforthilfe und die Richtlinie zur Durchführung des Förderprogramms zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ stehen auf der Seite des Landes Hessen zum Download zur Verfügung.

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

22.04.2020 Gemeinsames Handeln in der Corona-Krise - Einheitliche Regelung bei den Kita-Gebühren angestrebt

22.04.2020 Gemeinsames Handeln in der Corona-Krise - Einheitliche Regelung bei den Kita-Gebühren angestrebt

Die Bürgermeister der Städte im Kreis Bergstraße sprechen sich für eine einheitliche Regelung bei den Kita-Gebühren aus. „Wir wollen auch bei dieser Frage einen gemeinsamen Weg einschlagen“, heißt es in einer Pressemeldung aller 22 Bürgermeister. So wird den Stadt- und Gemeindeparlamenten empfohlen, die Kita-Gebühren zunächst bei allen, die keine Leistung erhalten, nicht einzuziehen und vorerst zu stunden. Dies soll die Familien unterstützen und oft dringend benötigte Liquidität in den Haushaltskassen sichern. Darüber hinaus sollen die Gremien der Städte und Kommunen erst dann eine Entscheidung über die endgültige Frage des Erlasses fällen, wenn die Kinderbetreuung wieder den Normalbetrieb aufgenommen hat. „Die Parlamente benötigen zunächst Klarheit darüber, welche finanziellen Auswirkungen ihre Entscheidung hat. Über einen Erlass kann erst dann entschieden werden, wenn wir die finanziellen Folgen abschätzen können“, fassen die Bürgermeister von Viernheim und Bensheim, Matthias Baaß und Rolf Richter abschließend zusammen. Sie betonen hierbei auch, dass ein abgestimmtes gemeinsames Verfahren und Vorgehen ein Ausdruck der Solidarität zwischen den Bergsträßer Kommunen darstellt.

Seit dem 16. März hat das Land Hessen im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie ein Betreuungsverbot in Kitas ausgesprochen und lediglich eine Notbetreuung für bestimmte Berufs- und Personengruppen zugelassen. Die Kommunen im Kreis Bergstraße haben daraufhin bis auf Weiteres die Zahlungen der Kita-Gebühren für diejenigen vorerst ausgesetzt, die keine Leistung beanspruchen. Über eine endgültige Festlegung müssen formal die Stadt- und Gemeindeparlamente entscheiden.

03.04.2020 Elternbeiträge zur Kinderbetreuung während Schließzeiten aufgrund Corona-Maßnahmen

03.04.2020 Elternbeiträge zur Kinderbetreuung während Schließzeiten aufgrund Corona-Maßnahmen

Pressemitteilung des Kreises Bergstraße


Elternbeiträge zur Kinderbetreuung während Schließzeiten aufgrund Corona-Maßnahmen

Kreis Bergstraße (kb). Eine der ersten einschneidenden Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus war die Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen durch das Land Hessen. Für viele Eltern stellt sich nun auch die Frage, wie in diesem Fall künftig die Abwicklung der Elternbeiträge im Bereich der Kindertagespflege geregelt werden soll. Aktuell wird nur die Notbetreuung von Eltern aus systemrelevanten Berufen gewährleistet. Es ist jedoch unfraglich, dass die Eltern nach dieser Krise ihre Kinder wieder zur Tagesmutter bzw. zum Tagesvater in Betreuung geben möchten.
 
Die Beteiligten streben für die aktuelle Situation eine interessensgerechte Lösung an. Hierzu erklärt die Kreisverwaltung folgende, zwischen Landrat, der Ersten Kreisbeigeordneten, dem Hauptamtlichen Beigeordneten und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, abgestimmte Vorgehensweise:

In den kommunalen Kindertagesstätten wird der Elternbeitrag aktuell nicht abgebucht. Dort, wo die Eltern per Überweisung / Dauerauftrag zahlen, können Sie den Beitrag aktuell weiterzahlen oder auch aussetzen. Insbesondere bei den Tageseltern / Kindertagespflegepersonen im Landkreis wird das Weiterzahlen des Beitrags empfohlen. Auch wenn ein großer Anteil der Finanzierung der Kindertagespflege über den Kreis bzw. das Land erfolgt, stellen die Elternbeiträge einen nicht unerheblichen Teil der Finanzierung der Tageseltern sicher.

Bei den anderen Trägern und privaten Trägern kann jeweils eine andere Regelung gelten, da Städte-, Gemeinden- und Landkreis nicht für Dritte entscheiden können.

Derzeit wird eine landeseinheitliche Regelung für den Umgang mit Gebühren der Kinderbetreuung gesucht. Ein Gebührenverzicht ist nicht einfach. Zudem muss der Gebührenverzicht im Kreistag / Stadt- und Gemeindeparlament beschlossen werden, die Entscheidung des Bürgermeisters oder des Landrats sei da nicht ausreichend.
 
Sollte es durch eine Entscheidung der kommunalen Gremien beziehungsweise einer Regelung durch die hessische Landesregierung zu einem teilweisen oder völligen Verzicht auf Elternbeiträge kommen, dann werden die Eltern, welche ihre Beiträge weitergezahlt hatten, die zu viel gezahlten Beiträge selbstverständlich zurückerhalten.
 
Die Kreisverwaltung bittet daher betroffene Eltern in dieser Frage noch um Geduld. Der Kreis steht insbesondere über den kommunalen Spitzenverband, den Hessischen Landkreistag, im Austausch mit der hessischen Landesregierung und streben eine hessenweit einheitliche Regelung an. Sobald eine Regelung getroffen wird, werden die Eltern und die Öffentlichkeit hierüber schnellstmöglich informiert werden.

30.03.2020 Corona-Soforthilfe für Unternehmen kann ab sofort beantragt werden

30.03.2020 Corona-Soforthilfe für Unternehmen kann ab sofort beantragt werden

Ab heute, Montag, 30.03.2020, können die Soforthilfen des Landes Hessen unter https://rp-kassel.hessen.de beantragt werden. Online-Antrag, Ausfüllhilfe und FAQs helfen bei der Beantragung.

20.03.2020 Heppenheim hilft!

20.03.2020 Heppenheim hilft!

Sie möchten Mitbürgern Ihre Hilfe anbieten und sie beim Erledigen von Einkäufen oder anderen Nachbarschaftshilfen unterstützen?

Dann melden Sie sich gerne per E-Mail unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer, Art der Hilfsleistung und dem gewünschten Einsatzgebiet an service(at)stadt.heppenheim.de.

Die Unterstützenden sollten weder Krankheitssymptome aufweisen, noch in den letzten 14 Tagen aus einem der Risikogebiete zurückgekommen sein und nicht zur Risikogruppe gehören.

Oder möchten Sie selbst Hilfe in Anspruch nehmen? Dann wenden Sie sich von montags bis donnerstags in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 – 12:00 Uhr telefonisch an die Koordinierungsstelle der Stadt Heppenheim unter Tel. 06252 13-1250.

18.03.2020 Gremiensitzungen abgesagt

18.03.2020 Gremiensitzungen abgesagt

Die für Dienstag, 24.03.2020, 18:00 Uhr geplante Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss (HFW) und die für Donnerstag, 02.04.2020, 18:00 Uhr geplante Sitzung der Stadtverordnetenversammlung finden nicht statt.

17.03.2020 Eingeschränkte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

17.03.2020 Eingeschränkte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

16.03.2020 Einrichtungen der Stadt Heppenheim geschlossen

16.03.2020 Einrichtungen der Stadt Heppenheim geschlossen

Musikschule:
Der Unterricht an der Musikschule Heppenheim fällt bis auf weiteres aus. Eltern und Schüler werden über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden gehalten.

Außerdem sind alle Veranstaltungen der Musikschule wie Konzerte u.ä. abgesagt. Eventuelle Nachholtermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.



Bücherei, Jugendfreizeiteinrichtung Oase, Museum:
Auch diese Einrichtungen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Die Osterbastelaktion im Museum und die Osterferienspiele der Stadtjugendförderung sind abgesagt.
Bücherei: Die Ausleihe von digitalen Medien und Büchertaschen ist weiterhin möglich. Information der Stadtbücherei für ihre Leserinnen und Leser.


Friedhof - Bestattungswesen:
Das Büro der Friedhofsverwaltung ist bis auf
Weiteres geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen.
Tel. 06252 959301 | E-Mail: friedhof(at)stadt.heppenheim.de

Bei Bestattungen sind die Sitzplätze in der Trauerhalle stark reduziert und in größerem Abstand zueinander aufgestellt. Es dürfen sich nicht mehr Personen in der Trauerhalle aufhalten, als Sitzplätze vorhanden sind.

Auf das Händegeben und körperlichen Kontakt sollte unbedingt verzichtet werden. Aus Rücksicht auf die Mitmenschen sollte  nur an der Trauerfeier teilnehmen, wer keine Krankheitssymptome aufweist.

16.03.2020 Regelungen für die Kommunen des Kreises Bergstraße

16.03.2020 Regelungen für die Kommunen des Kreises Bergstraße

Presseinformation des Kreises Bergstraße vom 15.03.2020


Ergebnisse der Bürgermeisterdienstversammlung zum Coronavirus

Kreis Bergstraße (kb). Für Samstag hatte Landrat Christian Engelhardt die Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Kreises zu einer außerordentlichen Bürgermeisterdienstversammlung eingeladen, um über die Lage im Kreis Bergstraße zu sprechen und die Abstimmung zwischen Land und Kreis mit den Städten und Gemeinden optimal zu verzahnen und nach Möglichkeit ein einheitliches Vorgehen aller Kommunen zu erzielen.

Zu Beginn der Sitzung informierte die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz die Anwesenden über die aktuelle Situation im Kreis, insbesondere über die Arbeitsweise des Gesundheitsamtes und auch die Vorbereitungen, die seitens des Kreises bereits getroffen wurden, um die Infektionsausbreitung zu verlangsamen.

Sodann wurden die nun vorrangigsten Schritte besprochen und gemeinsame Festlegungen getroffen.

Kommunale Gremien:
Gemeinsam von Bürgermeistern und Kreisspitze wurde beschlossen, dass sowohl auf Kreisebene als auch auf kommunaler Ebene nur noch aktuell dringend erforderliche Beschlüsse in den jeweiligen Gremien gefasst werden sollen. Soweit möglich soll hierzu das Umlaufverfahren für Kreisausschuss, Magistrate und Gemeindevorstände durchgeführt werden, gegebenenfalls ergänzt um das Angebot eines telefonischen Austausches. Darüber hinaus werden für nicht verschiebbare öffentliche Sitzungen des Kreistags, der Gemeindevertretungen oder der Stadtverordnetenversammlungen verschiedene Maßnahmen zur Minimierung des Ansteckungsrisikos ergriffen. Dazu gehört, dass die Sitzungen im jeweils verfügbaren größtmöglichen Raum angeboten werden, damit die Sitzungsteilnehmer mit räumlich größerem Abstand zueinander sitzen können. Außerdem sollen Vereinbarungen getroffen werden, um die Sitzungszeit zu reduzieren. Für den Fall, dass Sitzungsteilnehmer aufgrund von Krankheit oder als Vorsichtsmaßnahme nicht an der Sitzung teilnehmen können, sollen durch entsprechende Vereinbarungen die parlamentarischen Mehrheitsverhältnisse gewahrt bleiben. Es handelt sich dabei um das so genannte „Pairing“, eine parlamentarische Sitte aus Bundestag und anderen Parlamenten.

Ausschusssitzungen sollen nur bei abschließender oder bei notwendiger vorheriger Befassung mit einem Thema stattfinden. Das jeweilige Vorgehen muss zuvor im Ältestenrat abgestimmt werden.

Öffentliche Dienstleistungen:
Für den Bereich der öffentlichen Dienstleistungen haben sich Kreis und Kommunen auf folgende Einschränkungen geeinigt: Dorfgemeinschaftshäuser, Sporthallen, Volkshochschulen und Musikschulen und ähnliche Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft werden bis auf Weiteres geschlossen. Anlagen im Freien, wie beispielsweise Spielplätze, bleiben für private Nutzungen geöffnet. Bei Büchereien soll individuell geprüft werden, wie die Aufrechterhaltung eines reduzierten Angebotes möglich ist – beispielsweise durch geänderte Öffnungszeiten, Online-Ausleihe und ähnliche Maßnahmen.

Kinderbetreuung:
Für viele Familien ist aktuell die Frage der Kinderbetreuung von großer Bedeutung. Wie die Landesregierung am Freitag, den 13. März 2020, mitgeteilt hat, werden die Kindergärten bis zum Ende der Osterferien geschlossen und auch der reguläre Schulbetrieb wird bis dahin eingestellt. Betreuungsmöglichkeiten sollen nur noch für einen eingeschränkten Personenkreis angeboten werden, nämlich für Kinder, deren Eltern in so genannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Der Kreis und die Bürgermeister haben sich darauf geeinigt, zur Erweiterung dieser Berufsgruppenaufstellung an das Land heranzutreten, da hier noch dringender Ergänzungsbedarf gesehen wird. Eine aktuelle Auflistung der entsprechenden Berufe finden Interessierte hier:

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-schulen
 

Dienstleistungen und Erreichbarkeit der Verwaltungen:
Auch für die Öffentliche Verwaltung haben Kreis und Kommunen Modifikationen verabredet. Das Ziel ist die grundsätzliche Aufrechterhaltung der Verwaltungsleistungen auf Kreisebene und kommunaler Ebene. Hierfür sind geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungsrisiken zu ergreifen. Dies umfasst insbesondere eine Reduzierung nicht notwendiger persönlicher Kontakte.

So soll die Anzahl der Räume für Besucher eingegrenzt werden und nicht notwendige Leistungen eingeschränkt oder wenn möglich auch telefonisch oder digital angeboten werden. Die Verwaltungsleistungen sollen jedoch prinzipiell für die Bürger aufrechterhalten werden.

Im Bewusstsein ihrer besonderen Verantwortungsfunktion haben sich die Kreisspitze und die Bürgermeister ebenfalls darauf geeinigt, öffentliche Repräsentationstermine nur noch deutlich eingeschränkt und nach individueller Abwägung im Einzelfall vorzunehmen.

Trauungen und Bestattungen:
Die Bürgermeister haben sich zudem untereinander darauf verständigt, einige kommunale Dienste aufgrund der aktuellen Situation im Ablauf zu ändern: Zur Vermeidung unnötiger Risiken haben sich die Bürgermeister darauf geeinigt, eine Reduzierung der Teilnehmenden bei Trauerfeiern durch geeignete, den örtlichen Gegebenheiten angepasste Maßnahmen herbeizuführen. Diese Maßnahme soll ergriffen werden, weil die Trauerhallen bei vielen Bestattungen übervoll sind und unter den Teilnehmern oftmals überdurchschnittlich viele Menschen sind, die (oft auch aufgrund ihres Lebensalters) zu einer Risikogruppe gehören.

Dies umfasst insbesondere eine Beschränkung der Teilnehmerzahlen als Empfehlung an die Angehörigen. Der Bevölkerung soll zudem vermittelt werden, dass es jeder respektiert, wenn man für sich in der aktuellen Situation entscheidet, nicht an einer Trauerfeier teilzunehmen.

Des Weiteren haben sich die Bürgermeister darauf geeinigt, bei der Durchführung von standesamtlichen Trauungen nur einen reduzierten Teilnehmerkreis zuzulassen (Brautpaar nebst engsten Angehörigen).

Die genannten Maßnahmen gelten bis auf Weiteres, werden aber aufgrund der dynamischen Situation täglich neu bewertet.
 
Zudem haben der Landkreis und die Städte und Gemeinden vereinbart, sich in der nächsten Zeit jeweils täglich gegenseitig zu informieren und das lokale Vorgehen abzustimmen.

Für dieses Vorgehen votierten insbesondere auch die Bürgermeister Rolf Richter und Matthias Baas, die beiden Co-Vorsitzenden der Bürgermeister-Kreisgruppe. Sie hoben hervor, dass es auch aufgrund der Wirkung in der Bevölkerung notwendig sei, die Maßnahmen, die aufgrund der Corona-Epidemie getroffen werden, stets konzertiert und einheitlich umzusetzen und keine Alleingänge zu unternehmen.

Diesen Ansatz unterstrich auch Landrat Engelhardt: „Mir ist es außerordentlich wichtig, dass wir entschlossen handeln, aber dabei nicht das Augenmaß verlieren. Die Lage ist extrem dynamisch und wir müssen unser Handeln dementsprechend laufend neu bewerten und der Entwicklung anpassen. Unser Ziel muss es sein, möglichst viel von dem zu erhalten, was wir als Kreis und Städte und Gemeinden an Leistungen erbringen. Vor allem müssen wir die Erfüllung unserer systemrelevanten Aufgaben, wie zum Beispiel der Daseinsvorsorge, sicherstellen. Dies müssen wir allerdings in Einklang mit dem Abbremsen der Ausbreitung des Virus bringen. Hier gilt es unbedingt, eine Balance zu wahren.“ Abschließend dankte das Verwaltungsoberhaupt den anwesenden Bürgermeistern für die konstruktive Zusammenarbeit.
 


14.03.2020 Eltern Info zur Schließung der Kitas

14.03.2020 Eltern Info zur Schließung der Kitas

Sehr geehrte Eltern,

aufgrund der Verordnung der Landesregierung vom 13.03.2020 sind ab sofort bis zum 19.04.2020 alle Kindertageseinrichtungen geschlossen. Eine Betreuung der Kinder findet nicht mehr statt.

Dieses Betreuungsverbot gilt nicht für Kinder, deren Eltern zu dem festgelegten besonderen Personenkreis gehören. Dies sind insbesondere


  • Angehörige des Polizeivollzugsdienstes
  • Angehörige von Feuerwehren
  • Angehörige von Rettungsdiensten, des Technischen Hilfswerkes und des Katastrophenschutzes
  • Angehörige medizinscher und pflegerischer Berufe

Die genaue Auflistung finden Sie in der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/wir-muessen-die-ausbreitung-der-infektionen-verlangsamen

Die Notbetreuung dieser Kinder findet vorerst in der Kindertagesstätte „Karlchen“, Karlstraße 2, Tel. 959 40 30, karlchen(at)stadt.heppenheim.de statt.

Am Montag, 16.03.2020 ist das Personal in allen städtischen Kindertageseinrichtungen anwesend und steht zur Klärung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Die Möglichkeit der Notbetreuung gilt jedoch nicht für Kinder, die Krankheitssymptome aufweisen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder standen oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Diese Regelungen gelten ab dem jetzigen Zeitpunkt und werden der aktuellen Situation dauernd angepasst. Bitte beachten Sie die Informationen auf unserer Homepage www.heppenheim.de und in den öffentlichen Medien.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und bitten um Ihre Solidarität.


Magistrat der Kreisstadt Heppenheim
Bereich Kinderbetreuung

Links | Hotlines | Notrufnummern

Links | Hotlines | Notrufnummern

Aktuelle Informationen des Kreises Bergstraße
Robert Koch Institut
Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße
Haus der Gesundheit:
Tel. 06252 15-5396
Informations-Hotline des Landes Hessen
für Bürgerinnen und Bürger | täglich 08:00 - 20:00 Uhr | https://www.hessen.de/

Tel. 0800 555 4666
Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit
Tel. 030 346 465 100
Bei Sorge, sich mit dem Virus angesteckt zu haben:
Ärztlichen Bereitschaftsdienst
Tel. 116 117 (bundesweit)
Die 10 wichtigsten Hygienetipps
Telefonseelsorge
Tel. 0800 111 0 111 od.
Tel. 0800 111 0 222
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Tel. 08000 116 016
Elterntelefon
Tel. 0800 111 0 550
Kinder- und Jugendtelefon
Tel. 0800 111 0 333
Zusammenstellung von Notrufnummern