Aktuelle Pressemitteilungen der Kreisstadt Heppenheim

Plakate und neue Medien zur Mondlandung

Am 21. Juli jährt sich zum 50. Mal der erste Schritt eines Menschen auf dem Mond. Aus diesem Anlass beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Starkenburg Gymnasiums während einer Projektwoche mit dem Thema „Mondlandung“. Unter der Anleitung des Physiklehrers Stephan Endres und Christine Kanold, Mitarbeiterin der Stadtbücherei entstanden Plakate zur Apollo-Mission, der Saturn-V-Rakete sowie Fotos von Modellen und den Astronauten, die nun bis zum Ende der Sommerferien im Treppenhaus der Stadtbücherei zu bewundern sind. Vervollständigt wird die Ausstellung durch die zahlreichen Neuerwerbungen, aus denen die Schüler ihre Informationen bezogen. Diese Medien können ausgeliehen werden.

Unter der Thematik „Aufbruch zum Mond“ wurde nicht nur erkundet, wer als Erster und wer als Letzter auf dem Mond war, sondern auch, was bis zur Mondlandung entwickelt werden musste und welche Schwierigkeiten es mitunter gab. Programmnamen wie Mercury-Projekt oder Gemini-Projekt, die Vorläufer der Apollo-Missionen, wurden den Schülern geläufig. Im Mittelpunkt standen auch technische Fragen, wie der Aufbau der Saturn-V-Rakete, mit der die Astronauten zum Mond flogen, oder die Bestandteile des Mondautos, von dessen Antrieb die Schüler überrascht waren, denn es fuhr elektrisch.

Ein Ergebnis des Projekts kann leider nicht ausgestellt werden: Zwei Schüler der Oberstufe bauten eine Wasserrakete. Mehrere Versuche waren nötig, bis die Rakete in den Himmel flog. Auch das war eine Erfahrung, die die Schüler nun den damaligen Ingenieuren nachempfinden können. Die physikalischen Grundlagen dazu finden sich auch in dem ein oder anderen Buch der Stadtbücherei.

Wer ein Projekt hat und dieses gerne in Form von Plakaten kombiniert mit einer Buchpräsentation vorstellen möchte, wende sich bitte an buecherei(at)stadt.heppenheim.de.

Das Team der Jugendförderung nimmt die Ferienspielteilnehmerinnen und -teilnehmer in diesem Sommer mit auf eine Europareise. Im Europa-Wahljahr lernen die Kinder in ihren Gruppen verschiedene europäische Länder spielerisch kennen, und zwar mit allen Sinnen. Ob typische Gerichte, Musik oder Bräuche- die Betreuerinnen und Betreuer setzen das Motto „Europa erleben“ altersgerecht in ihren Gruppen um.

Für die zwei Ferienspielwochen hat die Jugendförderung in Zusammenarbeit mit KuBuS e.V. ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Traditionell starten sie mit einer Eröffnungsveranstaltung auf dem Marktplatz. Mit Grußworten des Bürgermeisters und der Jugendförderung werden die Teilnehmer am Montag (22.) um 10:00 Uhr auf Wanderschaft geschickt. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Je nach Alter der Gruppen führen die Wanderungen zu schönen Plätzen im Stadtgebiet oder in angrenzende Gemeinden, wo sich die Gruppen und ihre Betreuer im Lauf des Tages näher kennenlernen können.

Ab dem zweiten Tag beginnen dann die individuellen Programmpunkte für die Gruppen. Sport- und andere Vereine, städtische und soziale Einrichtungen sowie lokale Anbieter stellen attraktive Angebote zur Verfügung. So erwartet die Teilnehmer ein spannendes und abwechslungsreiches Programm mit mehreren Tagesausflügen zu regionalen Zielen.

Die Ferienspiele enden mit der Abschlussveranstaltung am 3. August um 10:00 Uhr am Graben, wo sich alle Gruppen mit eigenen Programmbeiträgen vorstellen. Für die Besucher ist mit Speisen und Getränken gegen einen Kostenbeitrag gesorgt.

Bei Fragen zu den Ferienspielen steht die Jugendförderung unter der Telefonnummer 06252 13-1203 oder jugendfoerderung(at)stadt.heppenheim.de zur Verfügung.

Die Deutsche Bahn erneuert seit November 2018 bis voraussichtlich Mai 2020 die Eisenbahnüberführung über die Lorscher Straße (B460) in Heppenheim (Bergstraße).   Die tägliche Arbeitszeit ist im Regelfall zwischen 7 und 18 Uhr. Einige Arbeiten müssen jedoch zwingend, am Wochenende und in der Nacht, am gesperrten Gleis, durchgeführt werden. Daher kann es in den nachfolgenden Nachtstunden und an den Wochenenden zu erhöhtem Lärm durch Bauarbeiten kommen:
 
Gleislängsverbau:
von Montag, den 29. Juli (22 Uhr) bis Dienstag, den 30. Juli 2019 (6 Uhr)
von Dienstag, den 30. Juli (22 Uhr) bis Mittwoch, den 31. Juli 2019 (6 Uhr)
von Mittwoch, den 31. Juli (23 Uhr) bis Donnerstag, den 01. August 2019 (6 Uhr)
 
Vom 24. August bis 11. November 2019 werden die Hauptarbeiten fortgesetzt.  Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen.  Dafür bitten wir um Verständnis. Unter https://bauprojekte.deutschebahn.com/aia/ können Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse  registrieren, um aktuelle Informationen über Bauarbeiten in Ihrer Umgebung zu erhalten.  Zudem bietet das BauInfoPortal der Deutschen Bahn die Möglichkeit sich über die wichtigsten Bauprojekte deutschlandweit zu informieren.

Der Sommer ist heiß und lädt zum Picknick im Grünen ein. Darum freuen sich die Organisatorinnen auch in diesem Jahr wieder über die Kooperation mit dem DRK Frauentreff. Die DRK Ehrenamtskoordinatorinnen Brigitte Wecht und Carola Friemel (gefördert von der Aktion Mensch) laden am Mittwoch, 17. Juli zum Treffen im Hinterhof der DRK Begegnungsstätte in der Werlestraße 5 in Heppenheim ein. Gemeinsam kann man hier den Sommer genießen und bei netten Gesprächen, Getränken und Snacks zusammensitzen.

Jede Teilnehmerin ist eingeladen, sich mit mitgebrachten Köstlichkeiten am Picknick zu beteiligen. Wie immer sind alle Ladies, die Lust auf Kontakt, Austausch, Interesse an neuen Themen und auf ein gemeinsames Frühstück haben, herzlich willkommen. Kaffee, Tee, Wasser und Brötchen werden wie immer durch die Veranstalterinnen bereitgestellt. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten. Das Frühstück findet am 17.07.2019 zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr statt.

Ansprechpartnerinnen sind: Stefanie Fuchshuber vom Caritaszentrum Heppenheim unter Tel. 06252 990135, E-Mail: s.fuchshuber(at)caritas-bergstrasse.de oder Brigitte Wecht vom DRK Heppenheim unter Tel. 06252 689175, E-Mail: Brigitte.Wecht(at)drk-hp.de

Zurzeit stehen die Bienenweiden in Heppenheim in voller Blüte und sind eine Pracht für jeden Betrachter. Für Bienen und zahlreiche andere Insekten sind die sogenannten Bienenweiden oder Blühwiesen ein wertvoller Lebensraum. Das gilt nicht nur während der Blüte, sondern auch für die Zeit davor und danach. Denn viele Insektenarten benötigen die Wiese im Herbst und Winter bis in das Frühjahr hinein als Ruhezone und Entwicklungsgebiet.

Daher braucht diese Form der Flächengestaltung, insbesondere im Stadtgebiet, Verständnis für die Zeit außerhalb der Vegetationsperiode. Vertrocknete, hoch stehende Wiesen sind nicht minder wertvoll als blühende. Denn je später der letzte Pflegeschnitt erfolgt, desto länger kann auf natürliche Art alles Saatgut ausfallen und umso kraftvoller können die Pflanzen im neuen Jahr austreiben.

In den Versickerungsbecken an der Lise-Meitner-Straße und verschiedenen Straßenbegleitgrünflächen blüht es genauso wie beispielsweise am Lärmschutzwall des Europaplatzes, großen Flächen im Naherholungsgebiet Bruchsee und auf verschiedenen Streuobstwiesen. Wer danach sucht wird weitere Flächen in der Gemarkung entdecken können.

Seit rund acht Jahren verfolgt die Stadt Heppenheim das Ziel, auf geeigneten Flächen wichtige Blühpflanzen zu etablieren. Das geschieht zum einen durch natürliche Entwicklung als Folge einer extensiven, naturnahen Pflege, zum anderen durch Ausbringung von geeignetem Saatgut.

Die Einrichtung von Bienenweiden ist komplex. Viele Randbedingungen wie die Lage, die Bodenbeschaffenheit, die bereits vorhandene Vegetation bis hin zur Klimaentwicklung und der Pflege müssen im Vorfeld geklärt werden. Gemeinsam mit Fachunternehmen werden Flächen ausgedeutet, die entweder einer natürlichen Entwicklung überlassen werden können oder für die ein angepasstes Saatgut mit regionaltypischen Pflanzen zusammengestellt wird.
 
 

Pressemitteilung von Hessen Mobil


Hessen Mobil: Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag

Am kommenden Montag, den 8. Juli beginnt Hessen Mobil mit den Bauarbeiten zur Erneuerung eines Brückenbauwerkes, das im Zuge der Bundesstraße B 460 zwischen Heppenheim und Lorsch an der Anschlussstelle Heppenheim die Autobahn A 5 überspannt. Im Rahmen der Baumaßnahme, die bis voraussichtlich Ende 2021 andauert, wird das bestehende Bauwerk abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.

Zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der B 460 wird zunächst nördlich des bestehenden Bauwerkes eine Behelfsbrücke hergestellt, die während des Abbruches der bestehenden Brücke, sowie in der Zeit des Neubaus den Verkehr aufnehmen wird.

Zur Andienung der Baustelle und für die weiteren Bauarbeiten wird auf der A 5 eine Baustellenverkehrsführung eingerichtet, bei der grundsätzliche alle Fahrstreifen erhalten bleiben. Der Verkehr wird über verengte Fahrsteifen an den jeweiligen Baufeldern vorbeigeführt.

Für das Einheben der Behelfsbrücke ist im November 2019 eine Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen der A 5 für acht Stunden geplant. Zur Anbindung der Behelfsbrücke an die bestehenden Auf- und Abfahrten müssen die Rampen der Anschlussstelle Heppenheim voraussichtlich Ende November 2019 für rund eine Woche gesperrt werden. Der Abbruch der Bestandsbrücke erfolgt voraussichtlich Anfang 2020. Hierfür ist eine weitere Vollsperrung der A 5 für 36 Stunden geplant.

Das Einheben der Brückenträger für die neue Brücke ist derzeit für Herbst 2020 geplant und erfolgt unter kurzzeitigen Vollsperrungen der A 5 von ca. 20 Minuten für jeden der 14 Träger.
Im Herbst 2021 ist nochmals eine zweiwöchige Sperrung der Rampen der Anschlussstelle zur Herstellung der Anschlussbereiche von der Behelfsbrücke auf den Ersatzneubau erforderlich.

Bei dem bestehenden Brückenbauwerk handelt es sich um eine 4-feldrige Spannbetonbrücke mit einer Gesamtlänge von rund 77 Metern und einer Breite von rund 18 Metern. Das Brückenbauwerk aus dem Jahr 1967 wurde im Rahmen des Neubaus der Autobahn A 5 zwischen Darmstadt und Heidelberg errichtet. Dynamische Beanspruchungen aus dem Verkehr, Tausalze und Witterung haben am Brückenbauwerk zu zahlreichen Schäden an diversen Konstruktionsteilen geführt, die nun eine Erneuerung des Bauwerks erfordern.

Zur Reduzierung der Verkehrslasten war es bereits Ende 2014 notwendig geworden, die beiden mittleren Fahrstreifen auf der Brücke für den Verkehr zu sperren. Die beiden äußeren Fahrstreifen blieben erhalten, so dass dem Verkehr auf der Brücke derzeit jeweils ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung steht.

Der Ersatzneubau wird zukünftig wieder die vier Fahrstreifen der Bundesstraße im Bereich der Anschlussstelle Heppenheim aufnehmen.

Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 11 Millionen Euro.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de