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Für die Bewohner der Bewohnerparkbereiche
A: Altstadt/ Graben,
B:Bensheimer Weg/ Heinrichstraße/ Hermannstraße/ Starkenburgweg 1-14/ Marienstraße und
C:Karl-Marx-Straße/ Karlstraße/ Graf-von-Galen-Straße/ Liebigstraße/ Walther-Rathenau-Straße (zwischen Ludwigstraße und Hagenstraße)/ In der Krone/ Bahnhofstraße/ Ernst-Schneider-Straße (zwischen In der Krone und Neckarstraße)/ Neckarstraße (zwischen Lorscher Straße und Ernst-Schneider-Straße)
besteht ab sofort die Möglichkeit, neue Parkausweise für das Jahr 2016 zu beantragen.

Jeder Bewohner, der seinen Hauptwohnsitz in einer der genannten Zonen hat und im Besitz eines Führerscheins der Klasse 3 oder des EU-Kartenführerscheins der Klasse B ist, erhält auf Antrag einen Bewohnerausweis für seinen jeweiligen Wohnbereich.
Die Parkausweise können wahlweise beim Bürgerbüro oder beim Ordnungsamt während der unten angegebenen Öffnungszeiten beantragt werden. Zur Antragstellung muss der Personalausweis und der Fahrzeugschein vorgelegt werden.

Jeder Gewerbetreibende oder freiberuflich Tätige, der seine Betriebsstätte bzw. seinen Sitz in einem der genannten Zonenhalteverbote hat, kann auf Antrag eine Parkkarte pro Gewerbe erhalten. Der Antrag kann nur unter Vorlage des Gewerbescheines und nur beim Ordnungsamt gestellt werden
Die Gebühr beträgt pro Bewohnerparkausweis/ Parkkarte 30,00 Euro. Jede Änderung der Parkausweise kostet weiterhin 5,00 Euro.

Bewohnerparkausweise bzw. Parkkarten sind jeweils nur für ein Kalenderjahr gültig. Ausweise für das Jahr 2015 verlieren demnach ihre Gültigkeit ab dem 01.01.2016.

Ausnahmegenehmigungen für Ärzte (Kosten (50,00 Euro), für Handwerker (Kosten 100,00 Euro) und für Soziale Dienste (Kosten 100,00 Euro) für das Kalenderjahr 2016 können ebenfalls beim Ordnungsamt beantragt werden.
Für Handwerker besteht außerdem die Möglichkeit, Handwerkerparkausweise zu beantragen, die für die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar oder Frankfurt Rhein-Main Gültigkeit haben. Nähere Informationen hierzu erteilt Herr Trares (Ordnungsamt).
 
Kontakt: Bürgerbüro
Telefon 06252 13-3012
Sprechzeiten:
Mo. – Mi. 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Do. 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Fr. 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
1.+3. Sa. 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Kontakt: Ordnungsamt
Dominik Trares Telefon 06252 13-1215
Sprechzeiten: Mo. – Fr. 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie nach tel. Vereinbarung

Wegen der turnusmäßigen Personalversammlung bleiben die Dienststellen der Stadtverwaltung Heppenheim am Donnerstag, 19. November ab 12:00 Uhr geschlossen. Das gilt auch für den städtischen Teil des Bürgerbüros und die Tourismus-Information. 

Anlässlich des diesjährigen Weltkindertages im September 2015 starteten die neuen Buntspecht-„Schukis“ mit ihrer ersten Aktion. Hier ging es vor allem darum, auch an die Kinder zu denken, denen es im Augenblick nicht so gut geht. Unterstützen wollten die „Schukis“ Kinder, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und nun in einem Land leben, dessen Gebräuche und Sprache ihnen noch völlig fremd sind.

Aus diesem Grund wurden Herzplätzchen gebacken. Diese verpackten die Kinder liebevoll und verkauften sie anschließend an alle Eltern. Das war eine große Aufgabe für die Kinder, denn sie organisierten den Verkauf mit Unterstützung ihrer Erzieherin Doreen von der Heydt komplett selbst. Der Verkaufsstand musste aufgebaut und dekoriert werden, Eltern mussten angesprochen und vom Einkauf überzeugt werden. Jeder konnte den Kindern ansehen, dass sie mit großem Eifer bei der Sache waren und auch wie stolz sie sind, jetzt endlich die „Großen“ in der Kita zu sein.

Von dem Erlös dieser Aktion konnten nun ein Kinderfahrradsitz und ein Fahrradhelm gekauft werden. Einige „Schukis“ machten sich am Montag, dem 2. November, mit dem Bollerwagen auf den Weg. Ihr Ziel war eine Familie, die vor kurzem aus dem Iran nach Deutschland gekommen ist. Dort wurden sie mit viel Freude und Gummibärchen empfangen. Der dreijährige Sohn der Familie probierte sogleich den Fahrradhelm an, sein Gesicht strahlte vor Freude!
Auch für alle anderen Kinder der Kita Buntspecht gab es einen Grund zur Freude. Denn in ihrem Außengelände stehen jetzt zwei neue Spielhäuschen. Die wurden in Eigenregie von Eltern und der Kindergartenleitung Anja Heller und Doreen von der Heydt gesägt und aufgebaut. Hierfür möchten sich alle Kinder und Erzieherinnen herzlich auch bei allen Unterstützern des diesjährigen Ostermarktes bedanken, dessen großer Erfolg die tollen Spielhäuser ermöglichte.



Acht Väter haben am ersten Seminar „Vater sein ist schön“ in Heppenheim teilgenommen, nun wurden während einer kleinen Feierstunde im Heppenheimer Rathaus die Zertifikate überreicht.
Die Rolle des Vaters in unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Die Anforderungen an den modernen Vater verdrängen das bisherige Vaterbild immer mehr und oftmals fühlen sich die Väter mit dieser neuen Rolle überfordert. Hier setzte das Seminar „Vater sein ist schön“ an. Es bot den Vätern zehn Wochen lang die Möglichkeit, sich über für sie relevante Themen auszutauschen. Dazu zählten beispielsweise die Fragestellungen: „Wie begleite und helfe ich meinem Kind in der Schule?“, „Wie höre ich ihm aktiv zu?“, „Wie erreiche ich ein positives Verhalten?“ oder „Wie kann ich ihm Vorbild sein?“.

Dabei haben die Teilnehmer Sicherheit im Umgang mit ihren Töchtern und Söhnen gewonnen und sich den neuen Herausforderungen, Vater zu sein, gestellt. „Das ist nicht selbstverständlich. Dafür gebührt ihnen Respekt und Anerkennung“, äußerte Erster Stadtrat Christoph Zahn während einer kleinen Feierstunde im Heppenheimer Rathaus. Hier überreichte er den Teilnehmern eine Urkunde und bedankte sich für deren Interesse.

Dass das von Ömer Kilinc, Türkischlehrer an der Nibelungenschule und der Konrad-Adenauer-Schule geleitete Seminar für die Teilnehmer ein voller Erfolg war, zeigte der anschließende Erfahrungsaustausch. Viele der hier erhaltenen Anregungen konnten sie direkt im Alltag mit ihren Kindern umsetzen.

Das Seminar wird vom Verein Lernmobil e.V. in Viernheim angeboten, der auch die Trainer ausbildet und die Teilnehmer akquiriert. Das Konzept basiert auf einem Projekt der türkischen Stiftung ACEV (Anne Çocuk Egitim Vakfi), das vom Lernmobil auf die hiesigen Verhältnisse übertragen und übersetzt wurde. Die Kreisstadt Heppenheim unterstützt dieses Projekt finanziell und organisatorisch. Es soll alle Väter, unabhängig von ihrer Herkunft, ansprechen.

In Kürze wird ein weiteres Seminar in Heppenheim starten. Dafür wünschen sich die Organisator_innen zahlreiche weitere interessierte Väter, damit zukünftig viele Familien von den positiven Aspekten dieses Projektes profitieren können.

Wer Interesse hat, kann sich an Muzaffer Karagöz vom Lernmobil e.V., Telefon 0159 03001117 oder Michaela Adler von der Stadtverwaltung Heppenheim, Telefon 06252 13-1202 wenden. Angesprochen werden vor allem Väter mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren.

Die Friedrich-Ebert-Straße muss am Donnerstag, 5. November, zwischen 9:00 und 12:00 Uhr wegen eines Kranaufbaus bei Haus 28 für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.



Gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Gewalt und dem Frauenhaus Bergstraße präsentiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim:
 
KASSANDRA nach Christa Wolf in einer Inszenierung des TURMALIN-THEATERS.
Neben der Fahnenaktion im Rathaus am 25.11.2015 in Kooperation mit TERRE DES FEMMES soll auch dieses Theaterstück am 27.11.15 die Aufmerksamkeit auf weibliche Lebensrealitäten lenken. Obwohl Kassandra eine Figur der antiken, griechischen Mythologie ist, unterscheiden sich ihre Auseinandersetzungen mit der Welt und sich selbst kaum von denen in der heutigen Zeit. Kassandra - die tragische Heldin - lässt uns poetisch an ihrem Leid teilhaben, das Unglück zwar voraussehen aber nicht abwenden zu können, weil ihr niemand Glauben schenken will.
 
In der Geschichte Kassandras liegt jedoch auch die Hoffnung auf eine Katharsis des Publikums, sich an ihr Elend zu erinnern und den weiblichen Stimmen, den hilfesuchenden Stimmen, den „Kassandrarufen“ Glauben zu schenken und so das Unheil abzuwenden.
 
Das TURMALIN-THEATER ist bundesweit für seine herausragenden Solo-Inszenierungen bekannt. Über die überzeugende Inszenierung von „KASSANDRA“ nach Christa Wolf war und ist sich die Kritik einig: „Gewaltig. Überwältigend. Exzellent.“ (NDR)
 
Die Schauspielerin Cornelia Gutermann-Bauer macht als „KASSANDRA“ eine über dreitausendjährige Geschichte beeindruckend sichtbar. Sie entwirft ein facettenreiches Bild griechischer Geschichte und Mythologie. Es wird nicht einfach erzählt, rezitiert, eine Buchlesung oder ein Vortrag geboten, sondern ein eigenständiges darstellerisches Kunstwerk fesselt im wahrsten Sinne des Wortes als Monolog.
 
Als Kriegsbeute des Griechenkönigs Agamemnon wartet Kassandra auf ihren Tod. Sie erinnert sich an die Ereignisse um den Krieg in Troja, an ihre Bemühungen in dieser Vorkriegs- und Kriegszeit als Troerin, als Mensch, als Frau zu leben. Sie schildert das Patriarchat in seinen subtilsten und grausamsten Formen, wie Frauen zum Objekt gemacht werden, wie allmählich ein Feindbild entsteht, wie Konflikte emotionalisiert werden, wie der männliche Begriff der Ehre schließlich den Krieg unvermeidlich werden lässt ...
 
Die eigens für die Bühne geschaffene und von Christa Wolf autorisierte Textfassung stammt von Günter Bauer, der auch Regie führt. Gerade seine Lichtregie schafft eine neue Dimension der Geschichte, macht mit die Faszination des Abends aus.
 
Turmalin, ein Stein, von dem es heißt er mache das Unsichtbare sichtbar.
Turmalin-Theater, Inszenierungen für eine Schauspielerin.
www.turmalintheater.de
 
Fahnenaktion: 25.11.15 um 16:00 Uhr, Rathaushalle, Großer Markt 1
KASSANDRA: 27.11.15 um 19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr), Marstall
Tickets im Vorverkauf bei der Tourist-Info oder an der Abendkasse
15 € / 10 € ermäßigt

Vortrag von Nassrin Sadeghi am 19. November im Marstall
 
Der Magistrat der Kreisstadt Heppenheim lädt ein zum Vortrag am 19. November 2015, 19 Uhr, im Marstall des Kurmainzer Amtshofs, Amtsgasse 5.
 
Als 2008 Paula Bubers Roman „Muckensturm“ neu aufgelegt wurde, war in der Kreisstadt das Interesse groß. Schließlich hat die Autorin darin auch ihre Erlebnisse aus dem Heppenheim des Jahres 1933 literarisch verarbeitet. Im Brennpunkt lag deshalb die Handlung dieses viel zu wenig bekannten Romans. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken an Leben und Werk der Schriftstellerin, die mit ihrer Familie von 1916 bis 1938 in Heppenheim lebte und arbeitete.
 
Die aus gutbürgerlichen Verhältnissen stammende Paula Winkler, geboren 1877, brach mit allen Konventionen ihrer Zeit und versuchte Ende des 19. Jahrhunderts, ein alternatives Lebensmodell als freischaffende Schriftstellerin zu verwirklichen. Ihr Versuch scheiterte, doch fand sie über Umwege schließlich einen Weg zum Schreiben: Während sie sich gesellschaftlich als Lebenspartnerin bzw. (ab 1907) Ehefrau Martin Bubers völlig ins Private zurückzieht, veröffentlicht sie ihre Texte unter dem männlichen Pseudonym Georg Munk. Die ersten Bücher erschienen im renommierten Insel-Verlag: 1912 die Novellensammlung „Die unechten Kinder Adams“, 1916 dann der erste Roman: „Irregang“.
 
In den Briefen, Erzählungen, Essays und Romanen Paula Bubers lässt sich eine fundamentale Auseinandersetzung mit der Rolle als (bürgerliche) Frau ausmachen. Der Vortrag am 19. November gibt Einblicke in das Leben einer Schriftstellerin, deren Schaffen stets im Schatten ihres berühmten Mannes stand.
 
Die Referentin, Nassrin Sadeghi, studierte Komparatistik, Romanistik und Politik in Gießen und Rouen. Seit 2013 arbeitet sie im Museum für Kommunikation Frankfurt. Mit ihrer Dissertation hat sie die erste umfassende Betrachtung des Gesamtwerks der in Vergessenheit geratenen Schriftstellerin Paula Buber (1877-1958) vorgelegt.