Aktuelle Pressemitteilungen der Kreisstadt Heppenheim

Stadtverordnetenvorsteherin Susanne Benyr lädt am 25. April 2017 zur Bürgerversammlung in den Festsaal des Hauses „Halber Mond“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.

Es besteht bereits ab 18:30 Uhr die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen an Informationsständen zu informieren und sich mit den zuständigen Mitarbeitern auszutauschen. Zusätzlich haben am Ende der Bürgerversammlung die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen und Anregungen vorzubringen.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Am kommenden Montag (24.) kann es zu Störungen bei Telefonanrufen kommen, die die Stadtverwaltung Heppenheim erreichen möchten.

Wegen technischer Umstellungsarbeiten am Telefonanschluss ist damit zu rechnen, dass alle Nummern, beginnend mit 13- nicht oder nur zeitweise erreichbar sind. Die Kommunikation per E-Mail ist nicht eingeschränkt.
Die Zufahrt zur Zwerchgasse ist am Freitag (21.) zwischen 07:00 Uhr und 17:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund ist der Aufbau eines Krans in diesem Bereich. Die Zufahrt zur Tiefgarage Innenstadt ist im genannten Zeitraum nicht möglich. Fußgänger können die Zwerchgasse passieren.
Am kommenden Samstag (22.04.), um 16 Uhr, bietet das Heppenheimer Museum im Kurmainzer Amtshof für Kunstinteressierte eine kostenlose Führung durch die Ausstellung „JOST HEYDER- Gemälde und Zeichnungen“ mit dem Kunstwissenschaftler Frank Nolde aus Erfurt an.
Vom 19. Mai bis 30. Juni 2017 führt die Deutsche Bahn auf der Strecke zwischen Frankfurt und Heidelberg Arbeiten an zwei Eisenbahnbrücken und Gleisen aus. Durch die Bauarbeiten kommt es, wie die Bahn mitteilt, zu Umleitungen, Zugausfällen und dem Einsatz von Schienenersatzverkehren. Von den Bauarbeiten sind sowohl der Regional- als auch der Fernverkehr betroffen.

Detaillierte Infos der Deutsche Bahn:
Außerdem stehen die Informationen in der elektronischen Verbindungsauskunft unter www.bahn.de zur Verfügung.

In Vorbereitung der Baumaßnahme sind außerdem auf der Strecke Heppenheim – Laudenbach Nachtbauarbeiten notwendig. Diese werden voraussichtlich stattfinden von Dienstag, 18.04.2017, 23:00 Uhr bis Freitag, 21.04.2017, 05:00 Uhr sowie von Freitag, 26.04.2017, 23:00 Uhr bis Montag, 29.04.2017, 05:00 Uhr.
Erstmals startet das Heppenheimer Freibad mit einer Saisoneröffnungsfeier in die neue Badesaison. Am 29. April öffnet das Bad von 14:00 bis 20:00 Uhr seine Pforten.

Bei freiem Eintritt lässt sich der Tag bei Musik, Grillspezialitäten und kalten Getränken genießen. Verschiedene Vereine bieten den Besuchern Aktionen und Informationen. Wer ein Foto mitbringt, kann an diesem besonderen Tag auch neue Dauerkarten erwerben.

Die Stadt Heppenheim und der Eigenbetrieb Stadtwerke freuen sich auf diesen erlebnisreichen Tag. Die offizielle Eröffnung findet um 14:00 Uhr im Bereich des Kiosks statt. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.

Programm Saisoneröffnung Schwimmbad 29.04.2017
14:00 Uhr
Eröffnung durch Bürgermeister Rainer Burelbach
14:00 Uhr – 17:00 Uhr
Kuchentheke und Kaffee (DLRG + Schwimmclub)
14:00 Uhr – 20:00 Uhr
Infostand und Präsentation der DLRG
14:00 Uhr – 20:00 Uhr
Infostand und Präsentation des Schwimmclubs am Kraftraum
14:00 Uhr - 20:00 Uhr
Präsentation der Fahrzeuge der DLRG auf dem Parkplatz vor dem Schwimmbad
14:30 Uhr – 15:30 Uhr
Aqua Fitness mit Bianca Radlinger-Diehm
14:30 Uhr – 17:00 Uhr
Schnuppertauchen mit der DLRG
15:00 Uhr – 16:30 Uhr     
Kooperationspartner Venice Beach mit Outdoor Yoga
15:30 Uhr
Wettschwimmen Schwimmclub; Schwimmkorrektur und Vorstellung der einzelnen Stile
16:00 Uhr – 19:00 Uhr
Musik
16:45 Uhr – 17:30 Uhr
Vorführung Rettungsschwimmen DLRG
17:30 Uhr – 19:00 Uhr
Kooperationspartner VeniceBeach mit Zumba
20:00 Uhr
Ende
Einfach erscheint es, eine Wassermühle zu errichten: Man nehme ein Fließgewässer, baue ein Mühlrad, fertig ist die Mühle in einfachster Ausfertigung. Doch was so leicht erscheint, benötigt erhebliches technisches Wissen und Landschaftskenntnis, um eine ‚alltagstaugliche‘ Mühle mit hohem Wirkungsgrad zu erbauen und im Betrieb zu erhalten.

Deutlich wird dies in der Heppenheimer Altstadt. Um den Bereich des Altstadthügels herum verrichteten dereinst vier der über 50 Heppenheimer Mühlen ihre Mahldienste.

Die sogenannte Kernstadt wird in der Talsenke der Vorstadt vom Stadtbach versorgt. Wer ‚die Bach‘ an den noch offen Stellen beobachtet, wird erhebliche Schwankungen des Wasserstandes feststellen. Mal gleicht ‚sie‘ einem Rinnsal, mal nach einem starken Regenguss einem Wildwasser, dessen Bett sich in Minutenschnelle zu füllen vermag. Unter all diesen Bedingungen, bei Tag und bei Nacht‘, bei Wind und Wetter, muss aber eine Mühle in Betrieb gehalten werden. Der Wasserzustrom zum Mühlrad darf also keinen allzu großen Schwankungen unterliegen.

Ein zweites Konstruktionsproblem, nämlich die Gestaltung des Mühlrads, ergibt sich aus der Charakteristik des Fließgewässers. Nur bei wasserreichen, schnellströmenden Gewässern ist das Eintauchen und Mitführen eines Mühlradblattes als Antrieb des Rades möglich. Dieses unterschlächtige Rad wird in den allermeisten Fällen, auch bei den Heppenheimer Mühlen, durch ein oberschlächtiges Mühlrad ersetzt. Hier wird das Wasser dem Mühlrad von oben zugeführt, die oberen Kammern oder Zellen des Rades füllen sich, der Rest ist reine Physik. Die Erdbeschleunigung und die Fallhöhe sorgen dann für die Leistung eines derartigen Antriebs, die bei bis zu 10 kW mit einem Wirkungsgrad von 80 % liegen konnte.

All dies war den Erbauern der Heppenheimer Altstadtmühlen bekannt. So gelang es, die Stadtmühle am heutigen ‚Kleine Markt‘/Graben im Jahre 1771 an einer Stelle zu erbauen, die zunächst ungeeignet erscheint. Und doch konnte die Mühle eine Fallhöhe des Wassers von 4,40 m nutzen. Ermöglicht wurde dies durch einen Zuleitungskanal, der vom Stadtbach mit geringem Gefälle abzweigte und die Platzierung des Mühlrads im Keller des Gebäudes.

Die ältesten Heppenheimer Mühlen, urkundlich 1480 aufgeführt, auf der Südseite der heutigen Siegfriedstraße wurden durch einen langen Mühlgraben versorgt. Dies war ein kleines Meisterwerk der Bergmannskunst, denn der Graben zweigte an einem Wehr in der oberen Vorstadt ab und musste an den Felsen der sogenannten Hutzelschweiz vorbei zum Standort der Mühlen geführt werden. 663,50 m lang, erheblich für diese Zwecke, war der Mühlkanal und eine Fallhöhe von 6 m konnte damit realisiert werden. Drei Mühlen bedienten sich seines Wassers.

Bei der Mühlenführung wird den Gästen an Originalstandorten deutlich gemacht, wie einst das Wasser auf die Heppenheimer Mühlen kam. Daneben wird von der Bedeutung und der Geschichte des Müllerwesens berichtet – aber auch Erzählungen und Anekdoten werden die unterhaltsame Führung begleiten.

Die Führung beginnt am Samstag, 22. April 2017 um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist Großer Markt, Heppenheim, Tourismusinformation. Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden. Teilnahmegebühr: Erwachsene 4€, Kinder 2€.
Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Heppenheim informiert über die Bestimmungen der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen.

Regelmäßig ist das Verbrennen von Grünabfällen die Ausnahme, da die Kompostierung Vorrang haben soll. Sofern die Grünabfälle aber aus landbautechnischen Gründen oder wegen ihrer Beschaffenheit dem Boden nicht zugeführt werden können, dürfen sie außerhalb der in Zusammenhang bebauter Ortsteile auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, verbrannt werden.

Dabei sind aber nachfolgende Kriterien unbedingt zu beachten:
Die Grünabfälle dürfen nur unter ständiger Aufsicht von einer zuverlässigen Person bei trockenem Wetter von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 16:00 Uhr, samstags von 8:00 bis 12:00 Uhr verbrannt werden. Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Zum Entfachen des Feuers dürfen keine zusätzlichen Stoffe verwendet werden, die eine Personengefährdung herbeiführen können oder zu starker Rauch- oder Geruchsbelästigung führen. Das Abbrennen ist so zu steuern, dass das Feuer unter ständiger Kontrolle gehalten wird. Dabei ist möglichst gegen den Wind zu verbrennen. Bei aufkommenden starkem Wind oder, wenn durch starke Rauchentwicklung eine Verkehrsbehinderung oder eine erhebliche Belästigung der Allgemeinheit eintritt, ist das Feuer zu löschen. Vor Verlassen der Abbrandstelle ist durch die Aufsichtspersonen sicherzustellen, dass Feuer und Glut erloschen sind. Die Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten.

Folgende Mindestabstände sind einzuhalten:
  • 100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden, Zelt- oder Lagerplätzen;
  • 35 m von sonstigen Gebäuden;
  • 5 m zur Grundstücksgrenze;
  • 100 m von Bundesautobahnen und autobahnmäßig ausgebauten Fernverkehrsstraßen, zu Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder mit Druckgasen, zu Betrieben, in denen explosionsgefährliche Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden;
  • 50 m von sonstigen öffentlichen Verkehrswegen;
  • 100 m von Naturschutzgebieten, von Wäldern, Mooren und Heiden;
  • 20 m von Baumalleen, Baumgruppen, Einzelbäumen, Schutzpflanzungen, Naturdenkmälern und nicht abgeernteten Getreidefeldern.

Die Anzeige der Verbrennung stellt keine ordnungsbehördliche Erlaubnis dar, so dass die mit dem Feuer beauftragte Person eigenverantwortlich für die Einhaltung der Zeiten und Mindestabstände zu sorgen hat.

Aktuell können die Anmeldungen vor Beginn eines Nutzfeuers dem Fachbereich 3 / Ordnungsamt unter der Rufnummer 06252 13-1216, 13-1296 oder 13-1215 vorgenommen werden.

Anfallender Gehölzschnitt von Grundstücken innerhalb der Siedlungsflächen, auf denen nach der Verordnung nicht verbrannt werden darf, kann über die zweimal jährlich stattfindenden Grünschnittabfuhren oder über das Abfallwirtschaftszentrum in Heppenheim, Ratsäckerweg 12 entsorgt werden. Die Öffnungszeiten sind Montag – Freitag 07:00 bis 17:00 Uhr, samstags 08:00 bis 13:00 Uhr.
Am kommenden Samstag (22.04.), 11:00 Uhr findet ein Gedenkgottesdienst für totgeborene Kinder statt. Zu dem von der Klinikseelsorge des Kreiskrankenhauses Bergstraße gestalteten Gottesdienst ist die Bevölkerung herzlich einladen.

Der Gottesdienst beginnt in der Trauerhalle und findet seinen Abschluss auf dem Grabfeld für Kinder, denen das Licht dieser Welt verborgen blieb.

Mit diesem Grabfeld und einem Gedenkstein für totgeborene Kinder ist im Jahr 2009 auf dem Heppenheimer Friedhof ein besonderer Ort der Erinnerung geschaffen worden. Nichtbestattungspflichtige Kinder von Heppenheimer Eltern und aus dem Kreiskrankenhaus können hier bestattet werden.

Die Kreisstadt Heppenheim unterstützt diese Bestattungen, indem sie auf die Erhebung von Gebühren verzichtet und unbürokratische Hilfe bei den Formalitäten anbietet.
Die 14 Integrationslotsen der Stadt Heppenheim sind seit Ende Januar im Einsatz. Mit ihrer interkulturellen Kompetenz unterstützen sie die Kommunikation zwischen den neu Zugewanderten und den Fachdiensten vor Ort und im Kreis Bergstraße.

Nach der Startphase ist nun eine besondere Anlaufstelle in der DRK-Begegnungsstätte, Werlestraße 5, entstanden. Ab Ende April startet dort mittwochs von 10 Uhr bis 12 Uhr der „Frauentreff“. Hier sollen Frauen verschiedener Nationalitäten einen Ort finden, an dem sie sich in ihrer Muttersprache unterhalten und über ihre Sorgen und Bedürfnisse sprechen können. Die Integrationslotsinnen sind jeden Mittwoch dabei, um diese Frauen besser zu erreichen und ihnen Orientierung und Informationen über die Aktivitäten der Stadt zu vermitteln. Bei Bedarf helfen sie, die geeignete Anlauf- bzw. Beratungsstelle zu finden und bieten ihre Begleitung an.

Während des „Café Welcome“ der Flüchtlingshilfe Heppenheim donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr werden Integrationslotsen aktiv vor Ort sein, um Männerthemen aufzufangen. Denn nicht selten sprechen Männer ungern über ihre Sorgen und private Themen, weder miteinander noch in Beratungsstellen.

Ebenfalls bei der DRK-Begegnungsstätte werden Integrationslotsen jeden Donnerstag von 09:30 bis 11:30 Uhr Sprechstunden anbieten. Durch die günstige Lage in unmittelbarer Nähe zu Ausländerbehörde und Sozial- und Jugendamt des Kreises Bergstraße soll dieses Angebot durch kurze Wege die Zusammenarbeit effizienter machen

Die Koordination der Einsätze der Integrationslotsinnen und – lotsen erfolgt durch die Stadt Heppenheim in der Dienststelle Migration und Integration, Karlstraße 2.

Kontakt:
Frau Zakia Philipp, Tel: 06252 9594052; E-Mail z.philipp(at)stadt.heppenheim.de