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Nach 23 Jahren ehrenamtlicher Arbeit beim Ortsgericht Heppenheim I hat Walter Käbberich das Amt des Ortsgerichtsvorstehers abgegeben. Der Ehrenstadtrat und Träger des Bundesverdienstkreuzes war vielen Bürgern aus der langen Zeit seiner politischen Tätigkeit bekannt. Beim Ortsgericht war Käbberich zunächst neun Jahre lang Schöffe, bevor er 2007 zum Vorsteher ernannt wurde. Als ehemaliger Leitender Rechtsdirektor beim Kreis Bergstraße brachte er dafür die besten Voraussetzungen mit. In zahlreichen Sprechstunden hat er sich der Wünsche und Nöte seiner Mitbürger angenommen. Bürgermeister Rainer Burelbach dankte ihm für die langjährige, zuverlässige und kompetente Arbeit beim Ortsgericht Heppenheim I.

Die Nachfolge hat nun Herbert Schmitt angetreten, dem im Juni Dr. Felix Kunkel, Direktor des Amtsgerichts Bensheim, die Ernennungsurkunde überreichte. Auch Schmitt hat in seinem beruflichen Leben viel Erfahrung im Umgang mit Menschen und in juristischen Fragen sammeln können. Als Verwaltungsoberrat beim ZAKB ging er 2010 in den Ruhestand.

Wie Käbberich wird auch Herbert Schmitt regelmäßige Sprechstunden abhalten. Jeden Dienstag von 15:00 bis 17:00 Uhr ist er im Stadthaus, Gräffstraße 7-9, Raum 36 (Telefon: 06252 13-1221) anzutreffen.


Info:

Das Ortsgericht erbringt für die Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl von Dienstleistungen und nimmt Aufgaben auf dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit und des Schätzungswesens wahr. Das Ortsgericht Heppenheim besteht aus vier Ortsgerichtsbezirken mit jeweils einem Ortsgerichtsvorsteher, seinen Vertretern sowie den Ortsgerichtsschöffen. Diese sind vereidigte Ehrenbeamte und unterliegen in allen Angelegenheiten der gesetzlichen Schweigepflicht.
Das Ortsgericht kümmert sich um diese Angelegenheiten:

Privatrechtsangelegenheiten
  • Beglaubigung von Unterschriften
  • Beglaubigung von Abschriften (Kopien) öffentlicher oder privater Urkunden
  • Unterschriftsbeglaubigung der Erteilung von Vollmachten
  • Unterschriftsbeglaubigung der Erklärung der eigenen Feuerbestattung
Grundbuchangelegenheiten
  • Beglaubigung der notwendigen Unterschriften
Grundstücksangelegenheiten
  • Schätzung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Eigentumswohnungen
Vereinsangelegenheiten
  • Beglaubigung der Unterschriften der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder
Handelsregisterangelegenheiten
  • Beglaubigung der Unterschriften der vertretungsberechtigten Personen an das Handelsregister
Sterbefälle
  • Anschreiben an die Angehörigen und Erteilung der Sterbefallsanzeige an das Amtsgericht
  • Nachlasssicherung von Amts wegen (sofern ein Bedürfnis besteht)
Erbangelegenheiten
  • Beglaubigung der Unterschriften bei Anträgen an das Nachlassgericht

Schon seit geraumer Zeit beobachtet Bauhofleiter Thomas Dexheimer, dass in Baumscheiben und anderen Pflanzflächen in der Wilhelmstraße immer wieder Blumen ausgerissen werden. Oft sind sie noch nicht lange eingepflanzt, schon liegen sie mitsamt dem Wurzelballen im Beet. Dort vertrocknen die Pflanzen oder wurden offensichtlich sogar zertrampelt.

In letzter Zeit mehren sich diese Fälle, sodass die Stadtgärtner mittlerweile fast gänzlich auf Blumenschmuck in diesem Bereich verzichten. Leidtragende sind die Passanten, denen sich die Beete nun ziemlich trist präsentieren aber auch die Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei, deren Arbeit buchstäblich mit Füßen getreten wird.

Hier wie auch auf anderen städtischen Grünflächen ist nach wie vor Hundekot ein großes Problem. „Es ist eine Zumutung für die Kollegen und Kolleginnen und ekelhaft, inmitten dieser Hinterlassenschaften arbeiten zu müssen“, so der Bauhofleiter. Ausgestattet mit einer Tüte von zu Hause kann man die Haufen problemlos beseitigen.

Mehr als ein Jahr mussten die Erbacher auf ihren Sportplatz verzichten. Nun wurde er freigegeben und kann wieder genutzt werden.

Bei einem Osterfeuer war das Vereinsheim des SV Erbach im letzten Jahr komplett abgebrannt. Da die Brandruine einsturzgefährdet war und im Außenbereich nicht gesichert werden konnte, musste der Sportplatz gesperrt werden. Jetzt wurden die Überreste abgerissen und der Bereich eingeebnet. Der SV Erbach beabsichtigt, zeitnah ein neues Vereinsheim zu bauen.

„Die Integration der Geflüchteten ist eine große Aufgabe, die vor Ort geleistet werden muss“, ist sich Bürgermeister Rainer Burelbach sicher. Dabei spielt der Vereinssport eine wesentliche Rolle, denn Sprache, Herkunft, Religion und sozialer Status sind hier von nachgeordneter Bedeutung. Das Wissen um die integrative Kraft des Sports hat das hessische Ministerium des Inneren und für Sport dazu bewogen, das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ ins Leben zu rufen.

Es unterstützt hessische Städte und Gemeinden, in denen Sportvereine und Institutionen Sport- und Bewegungsangebote für Geflüchtete initiieren möchten. Über die Einbindung in Sportvereine soll die Integration schnell und unkompliziert unterstützt werden.

Diese Aufgabe soll von Sport-Coaches übernommen werden, die dafür grundsätzlich keine besonderen Voraussetzungen erfüllen müssen. Sport-Coaches helfen bei der Koordination und arbeiten mit den örtlichen Flüchtlingsorganisationen zusammen. Sie sollen den Kontakt zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung, Flüchtlingsunterkünften und Geflüchteten herstellen und halten. Weiterhin erfragen sie die Sportinteressen auf Seiten der Geflüchteten, loten mit den Vorständen und Trainern die Interessen und Möglichkeiten der Sportvereine und anderer Institutionen in ihrer Stadt aus, begleiten interessierte Geflüchtete in der ersten Zeit zu den Sportangeboten und bleiben mit allen Beteiligten in Kontakt. Die Stadt Heppenheim steht den Coaches mit Rat und Tat zur Seite und unterstützt sie bei bürokratischen Arbeiten.

Das Programm bietet für einen Sport-Coach eine kostenfreie Qualifizierung durch die Sportjugend Hessen, eine geregelte Aufwandsentschädigung inclusive Fahrtkosten, einen Versicherungsschutz für die Tätigkeit und Austauschmöglichkeiten mit anderen Sport-Coaches aus ganz Hessen.

Bürgermeister Rainer Burelbach ruft dazu auf, sich als Sport-Coach bei der Stadt Heppenheim zu bewerben. „Viele Menschen sind bereit, sich im Bereich der Flüchtlingsarbeit zu engagieren. Als Sport-Coach aktiv zu werden, ist eine gute Gelegenheit dazu“.

Kontakt: Stadtmarketing Heppenheim, Rene Kniess, Tel. 06252 13-1135, stadtmarketing(at)stadt.heppenheim.de

Der dritte öffentliche WLAN-Hotspot in Heppenheim ist nun in Betrieb genommen worden. In den Räumen der Stadtbücherei (Graf-von-Galen-Straße 12) können Besucher ab sofort kostenlos mit Smartphone, Tablet oder Notebook das Internet nutzen. Auch dieser Zugang erfolgt über das Portal „Spottified“. Wer sich bereits registriert hat, muss sich nicht erneut anmelden.

Wie bereits der Hotspot im Kurmainzer Amtshof wurde auch der Zugang in der Stadtbücherei durch Zuschüsse des Kreises Bergstraße gefördert. Öffentliches WLAN kann auch auf dem Marktplatz genutzt werden, beispielsweise um das umfangreiche Informationsangebot auf www.heppenheim.de schnell und kostenfrei einzusehen.

Während der gesamten Sommerferien ist die Stadtbücherei Heppenheim zu den üblichen Zeiten geöffnet. Reiseliteratur und Romane für den Urlaub sind in großer Auswahl vorhanden. Sonderfristen für Langzeit-Urlauber sind auf Anfrage möglich.

Beim Onleihe-Verbund Hessen, zu dem die Stadtbücherei Heppenheim gehört, können durchgehend e-Medien ausgeliehen werden. Dies ist auch vom Urlaubsort per Internetverbindung möglich.

Leseausweis-Gutscheine für Schulstarter - Kostenlose Anmeldung für Heppenheimer Erstklässler
Die Leseausweis-Gutschein-Aktion geht in die zweite Runde. In Kooperation mit den Heppenheimer Kindergärten erhalten alle Schulstarter einen Leseausweis-Gutschein. Damit können sich die zukünftigen Erstklässler in der Stadtbücherei Heppenheim kostenlos anmelden.

Der Leseausweis-Gutschein kann gemeinsam mit einem Elternteil in der Stadtbücherei Heppenheim in der Graf-von-Galen-Str. 12 bis Ende des Jahres eingelöst werden. Für die Anmeldung muss der Erziehungsberechtigte nur seinen Personalausweis mitbringen.

Die Stadtbücherei hat in der Kinder- und Jugendabteilung einen reichhaltigen Bestand auch für die Kinder, die noch nicht lesen können. Denn „Lesen lernen“ fängt schon vor der Schulzeit an. Bilderbücher betrachten oder sich in Wimmelbücher vertiefen zu können gehört mit zu den Voraussetzungen, um später mit Freude Buchstaben zu erlernen. In gemütlicher Atmosphäre können Eltern und Kinder das große Angebot an Büchern, Zeitschriften, Spielen, CDs und DVDs genießen.
 
Öffnungszeiten der Stadtbücherei
Dienstag u. Freitag:
  
14-18 Uhr
Mittwoch:
14-19 Uhr
Donnerstag:
10-14 Uhr
Samstag:
10-12 Uhr



Mit dem Vollzug des Stiftungsgeschäfts wurde in Heppenheim erstmals eine Bürgerstiftung gegründet. Nach der Bestellung der Mitglieder des Stiftungsvorstandes und des Stiftungsrates wurden während einer kleinen Feierstunde im Heppenheimer Rathaus die erforderlichen Dokumente unterzeichnet.

Damit sind alle Voraussetzungen für die Gründung der Stiftung erfüllt. Die Beantragung der Anerkennung als Bürgerstiftung bei der zuständigen Stiftungsbehörde, in diesem Fall dem Regierungspräsidium Darmstadt, ist der nächste Schritt, bevor die Arbeit aufgenommen werden kann.

Dem Vorstand der Bürgerstiftung gehören an: Bürgermeister Rainer Burelbach kraft Satzung als Vorsitzender, Kurt Vettel als Stellvertreter sowie Dr. Hermann Müller, Klaus Neher und Irene Hilkert.

Der Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen: Gerhard Röhrig, Dr. Helmut Engelhard, Carsten Hoffmann, Andrea Helm, Prof. Karl Härter, Claudia Simon, Gabriele Kurz-Ensinger und Martina Gonzalez-Hidalgo.

Die Besetzung der Organe erfolgte durch die zahlreich vertretenen Gründungsstifter und gilt für fünf Jahre. Danach werden die Mitglieder von Vorstand und Stiftungsrat neu gewählt. Bis dahin wird es deren Aufgabe sein, die Stiftung mit Leben zu erfüllen und Projekte zur Erfüllung des Stiftungszwecks anzustoßen oder auch selbst durchzuführen. Dieser sieht „die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt Heppenheim durch bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit“ vor. Dabei soll sich das Engagement vor allem auf die Bereiche Bildung und Erziehung, Kunst-, Kultur- und Denkmalpflege, Brauchtums- und Heimatpflege, Umwelt- und Naturschutz und Landschaftspflege, Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe sowie Sport- und Gesundheitsvorsorge beziehen.

Nach der ersten Amtszeit wird sich der Bürgermeister aus dem Vorstand zurückziehen. Damit hat die Bürgerstiftung die Möglichkeit, sich um das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zu bemühen. Es erleichtert die Requirierung neuer Gelder setzt aber u.a. die politische Unabhängigkeit der Stiftung voraus.

Bürgermeister Rainer Burelbach bedankte sich bei allen Beteiligten für die große Bereitschaft, sich mit Engagement und finanziellen Mitteln in die Bürgerstiftung einzubringen. „Mit Ihrer Zusage, das Stiftungsvermögen mit aufzubauen, haben Sie die Basis für das Zustandekommen der Stiftung gelegt. Das ist auch ein Bekenntnis für Heppenheim, für unsere Bürgerinnen und Bürger und für ehrenamtliches Engagement“, so der Bürgermeister während der Feierstunde. „Ich bin tief beeindruckt, wie viele Unternehmen, Vereine und Privatpersonen sich zu einer Unterstützung bereiterklärt haben. Nicht nur finanziell beteiligen Sie sich sondern auch mit Ihrem Wissen, Ihrer Zeit und Ihrer Arbeitskraft. Dafür danke ich Ihnen, auch im Namen den Magistrats, ganz herzlich“.

Regionalkuratorin Dr. Marie-Luise Stoll-Steffan vom Bundesverband Deutscher Stiftungen wohnte der Feierstunde ebenfalls bei. Sie hatte der Stadtverwaltung im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen mit ihrem großen Erfahrungsschatz beratend zur Seite gestanden. Stoll-Steffan zeigte sich sehr zufrieden, dass es in Heppenheim in so kurzer Zeit gelungen ist, eine Bürgerstiftung zu gründen. Auch über die große Zahl der anwesenden Gründungsstifter zeigte sich die Fachfrau überrascht. Stoll-Steffan machte in ihrem Grußwort deutlich, dass es nun an den Organen der Stiftung liegt, interessante Projekte aber auch weitere Sponsoren zu finden. Denn das Stiftungskapital in Höhe von zurzeit 55.350 Euro darf nicht angetastet werden. Nur die Zinserträge und Spenden stehen für die Förderung von Projekten zur Verfügung. Damit ist klar, dass weitere Unterstützer begeistert und gewonnen werden müssen.

Die Feier wurde musikalisch umrahmt von Judith Portugall und Heike Kopf-Rohner (Querflöte).


Info:
Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Heppenheim hat am 08.10.2015 beschlossen, sich an einer neu zu gründenden Bürgerstiftung zu beteiligen. Damit reiht sich Heppenheim ein in deutschlandweit 387 Bürgerstiftungen, 29 davon in Hessen.
Das Ziel einer Bürgerstiftung ist es, einer größeren Zahl von Bürger_innen  und Unternehmen zu ermöglichen, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem gemeinsamen Dach zu verfolgen. Spenden und Zustiftungen werden gesammelt und gewährleisten damit die finanzielle Unabhängigkeit der Stiftung und die Kontinuität der Stiftungsarbeit. Die Erträge des Stiftungsvermögens dienen dazu, die verschiedensten, dem Gemeinwohl dienende Projekte zu initiieren oder zu fördern. Gleichzeitig bietet die Stiftung Bürger_innen  die Möglichkeit, sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Ideen für das Gemeinwohl zu engagieren.

Die Bürgerstiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt Heppenheim durch bürgerliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit.

Alle Infos und die Satzung auf www.heppenheim.de/buergerstiftung
 
 

Gemeinsame Presseinformation des Hessischen Ministeriums der Justiz und der Stadt Heppenheim
 
„Hessen packt’s an: Die Stadt Heppenheim investiert mit Hilfe des Landes 165.000 Euro in seine Bürgerinnen und Bürger“

Staatssekretär Thomas Metz übergibt Förderzusagen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms an die Stadt Heppenheim

Wiesbaden/Heppenheim - „Hessen packt’s an: Die Stadt Heppenheim investiert mit Hilfe des Landes 165.000 Euro in seine Bürgerinnen und Bürger, damit die dringend notwendige Sanierung des Hallenbodens nun realisiert werden kann“, sagte Staatssekretär Thomas Metz anlässlich der Übergabe der Förderzusagen.

Die städtische Mehrzweckhalle Heppenheim ist das sportliche und kulturelle Zentrum im Stadtteil Erbach. Die Halle wird sehr stark genutzt und ist durch die wöchentlichen Trainingszeiten der Vereine komplett belegt. Hinzu  kommt, dass die Mehrzweckhalle durch 10 bis 15 größere Veranstaltungen (etwa der Kirchweih) im Jahr zusätzlich genutzt wird.

Durch die intensive, ganzjährige Nutzung der Halle, die vor 40 Jahren gebaut wurde, ist der Hallenboden inzwischen dringend sanierungsbedürftig. Die von der Stadt vorgenommene Kostenermittlung ergab einen Sanierungsbedarf von 165.000 Euro. Staatssekretär Metz zeigte sich erfreut, dass er heute für das Land Hessen einen Bescheid in Höhe von 50.000 Euro übergeben kann, der einen nicht unwesentlichen Finanzierungsbeitrag darstellt. 

„Angesichts der intensiven Nutzung der Mehrzweckhalle durch die Vereine, ob nun durch Fußballer, Handballer, Faustballer, Badmintonspiele oder durch den Kindergarten, ist die Sanierung des Hallenbodens sehr gut angelegtes Geld. Durch die Vielzahl der Aktivitäten, die in der Mehrzweckhalle möglich sind, wird nicht zuletzt das Gemeinschaftsgefühl in einer Kommune nachhaltig gestärkt und das ist mindestens ebenso wichtig wie die sportliche Fitness“ sagte Justizstaatssekretär Thomas Metz.

„Die Förderzusage des Landes in dieser Höhe hat uns die Entscheidung, den Hallenboden kurzfristig zu sanieren, sehr erleichtert“, sagte Bürgermeister Rainer Burelbach. „Ich freue mich, dass unsere Vereine bald wieder unter besten Bedingungen trainieren können“.


Hintergrund
Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen und Gehwegen und der Bau von Radwegen sowie Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: www.partnerderkommunen.de
 
 

Am 17. September ist in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) Freiwilligentag. Unter dem Motto „Wir schaffen was“ ist in diesem Jahr erstmals auch die Stadt Heppenheim beteiligt. Bei der Vorstellung der Projekte im Heppenheimer Rathaus hieß Bürgermeister Rainer Burelbach die Projektbeteiligten herzlich willkommen. „Ich freue mich, dass Heppenheim nun auch beim Freiwilligentag mit dabei ist“, so der Bürgermeister. „Ich danke Ihnen allen schon heute, dass Sie sich für die Organisation und Durchführung dieser Projekte engagieren. Und ich hoffe, dass sich bis zum Start im September noch zahlreiche Freiwillige für die gute Sache melden werden“.

Monika Schill von der MRN hob die Bedeutung des Freiwilligentages hervor. „Er ist quasi ein Schnupperangebot zur unverbindlichen Teilnahme an ehrenamtlicher Arbeit.“ Wer sich schon lange mal engagieren wollte, hat bei dieser Aktion die Gelegenheit, dies auszuprobieren. Mit über 6000 Mitstreitern im Jahr 2014 ist der Freiwilligentag der MRN der größte seiner Art in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits über 260 Projekte angemeldet.

Die Stadt Heppenheim hat gleich zwei Projekte geplant: Im Kurmainzer Amtshof (Amtsgasse 5) werden an diesem Tag ab 10:30 Uhr Alleinerziehende und ihre Kinder verwöhnt: „Brunch und mehr“ verheißt die Ankündigung, wobei das „mehr“ für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm steht. Neben Museum, Stadtbücherei, Musikschule und Kindergärten ist hier auch „Benoki“ aktiv. Die Abkürzung steht für „Betreuungs-Notdienst für Kinder“ – eine Initiative, die nach den Sommerferien mit ihrer Arbeit beginnen wird.

Für das Projekt Brunch im Amtshof werden noch Helferinnen und Helfer gesucht. Alleinerziehende, die mit ihren Kindern zum Brunch kommen möchten, bitten die Veranstalter um eine Anmeldung per E-Mail (an freiwilligentag(at)stadt.heppenheim.de), damit sie besser planen können.

Helfende werden auch noch für das zweite Projekt gesucht: Baumpflanzungen am Regenrückhaltebecken Mozartstraße/Willy-Brandt-Straße. Durch die neuen Bäume wird der Lebensraum für Bienen und Vögel erweitert, zudem verbessert mehr innerstädtisches Grün das Stadtklima. Die am Freiwilligentag ab 10:00 Uhr anstehenden Arbeiten umfassen neben dem Einpflanzen der Bäume auch die Errichtung von Stützen und Drainagen. Durch die frühzeitige Anmeldung dieses Projektes konnte sich Heppenheim einen Gutschein der Firma Hornbach in Höhe von 100 Euro sichern.

Beim Projekt am Regenrückhaltebecken ist auch der NABU mit aktiv, der ein Schwalbenhaus und Nistkästen aufstellen möchte.

Ein drittes Projekt in Heppenheim wird von einem Unternehmen durchgeführt: Die BEMBEL-WITH-CARE GmbH & Co. KG wird mit Freiwilligen an mehreren Stellen im Stadtgebiet Müll einsammeln.

Helfende aber auch Vereine oder Institutionen, die selbst noch ein Projekt anmelden möchten, können sich ganz einfach auf der Projektseite www.wir-schaffen-was.de eintragen oder sich bei der Stadtverwaltung melden.

Für Auskünfte zum Freiwilligentag und den Projekten stehen bei der Stadtverwaltung zur Verfügung: Projektverantwortliche Irene Hilkert (06252 13-1110) und Carola Minich (06252 13-1112). E-Mail: freiwilligentag(at)stadt.heppenheim.de.

Auf dem Heppenheimer Kirchplatz musste die alte Linde gefällt werden. Im Rahmen einer Baumkontrolle wurde eine Rissbildung am Hauptstamm im Bereich des Kronenansatzes festgestellt. Der Riss ist auf das Alter und die Wuchsform zurückzuführen und war bisher unter der Rinde verborgen. Laubmasse und Sturmereignisse haben offensichtlich zu einer Verschärfung der Spannungsverhältnisse im Baum geführt und hatten zur Folge, dass der Riss nun auch außen sichtbar ist.

Bereits Ende letzter Woche wurden als Sofortmaßnahme einige Äste entfernt um die Krone zu entlasten. Außerdem wurden vorsorglich Sicherungsgurte angebracht, um ein Auseinanderbrechen der Krone zu verhindern. Im Zuge dieser Arbeiten wurde festgestellt, dass der durch den Hauptstamm der Linde verlaufende Riss so stark ausgebildet ist, dass die Stabilität des gesamten Baumes gefährdet ist.

Der Kirchplatz wird von zahlreichen Menschen besucht. Kinder des Kindergartens im Marienhaus, Touristen und Besucher der Gottesdienste und anderer Veranstaltungen halten sich täglich in diesem Bereich auf. Unter diesem Gesichtspunkt musste die Stadt Heppenheim ihrer Verkehrssicherungspflicht unverzüglich nachkommen und den Baum fällen. Nach dem Fällen zeigte sich, dass sich in dem Baum auch Fäule ausgebreitet hatte.

Die Maßnahme war mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Eine Ersatzpflanzung ist geplant