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Die Trinkwasserversorgung der Heppenheimer Bevölkerung ist eine zentrale Aufgabe des Eigenbetriebs Stadtwerke. Dass das Wasser stets mit gleichbleibendem Druck aus der Leitung strömt wird u.a. durch die Nutzung von Hochbehältern sichergestellt.

Im Erbacher Tal betreiben die Stadtwerke Heppenheim hierzu den 1961 errichteten „Hochbehälter Vock“. Der erdüberdeckte Wasserspeicher besteht aus zwei Kammern mit einem Fassungsvermögen von jeweils ca. 400 m³. Bei Wartungsarbeiten wurde festgestellt, dass der Oberflächenschutz der Innenwände saniert werden muss, um einer möglichen Verkeimung des Wassers vorzubeugen.

Die Arbeiten an der ersten Wasserkammer wurden im Februar 2016 aufgenommen und sind nun weitestgehend abgeschlossen. Noch im April kann diese Kammer wieder in Betrieb genommen werden. Die Sanierung der zweiten Wasserkammer soll im Juli 2016 fertig sein. Mit der Instandsetzung wird eine weitere Betriebsdauer des „Hochbehälters Vock“ von 40 bis 50 Jahren sichergestellt.

„Hund reißt Reh“, solche Meldungen aus den vergangenen Wochen machen wieder erschreckend deutlich, dass einige Hundehalter keine Rücksicht auf Wildtiere nehmen und ihre Hunde in der Brut- und Aufzuchtzeit ohne Leine laufen lassen.

Die Aussage vieler Hundehalter „Mein Hund tut so etwas nicht“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Hunde Tiere sind, die nicht in jeder Situation vorhersehbar und berechenbar reagieren. Auch wenn der Hund normalerweise aufs Wort hört, kann er beim Kontakt mit Wild unberechenbar werden. Wenn er einmal die Fährte aufgenommen hat, ist er nur schwer wieder davon abzubringen.

Die Stadtverwaltung Heppenheim macht deshalb darauf aufmerksam, dass in der Brut- und Aufzuchtzeit zwischen 1. März und 15. Juni eines jeden Jahres Anleinpflicht für Hunde im Feld und Wald besteht.

Die Zahl der Übergriffe von freilaufenden Hunden auf Wildtiere ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Vor allem hochträchtige Rehmütter, die in ihrer Bewegungsfreiheit und Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt sind, fallen in diesen Wochen mitsamt ihren ungeborenen Kitzen den Hundebissen zum Opfer.

Die Stadtverwaltung Heppenheim ist sich mit dem Landesjagdverband Hessen, dem Hessischen Tierschutzverband und Naturschützern darin einig, dass die freilebenden Tiere besser vor wildernden Hunden geschützt werden müssen. Streunende Hunde vertreiben auch Bodenbrüter wie Rebhuhn, Lerche, Kiebitz, Fasan, Wildente und Wachtel von ihren Nestern. Deren Eier und Junge werden dann zur leichten Beute für Krähen und Elstern.

Sowohl das Hessische Naturschutzgesetz, das Hessische Jagdgesetz, als auch die Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) verbieten eindeutig, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Hundehalter, deren Hund gegen dieses Verbot verstößt, müssen mit hohen Geldstrafen rechnen. Zusätzlich wird der Hund ab diesem Zeitpunkt nach der HundeVO als gefährlich eingestuft. Dies bedeutet, dass der Hundehalter eine Erlaubnis beantragen muss, um seinen Hund auch in Zukunft noch führen zu dürfen. Inhalt des Verfahrens ist u.a. ein Wesenstest des Hundes und ein Sachkundenachweis des Halters.

Jäger sind dazu verpflichtet, das Wild vor den Nachstellungen der Hunde zu schützen. Deshalb sind sie auch berechtigt, im äußersten Fall wildernde Hunde, die beim Hetzen von Wild beobachtet werden, zu töten.

Verantwortlich dafür, dass ein Hund zum Hetzen kommt, ist regelmäßig der Hundehalter, der sein Tier nicht ausreichend beaufsichtigt oder aber seine Einwirkungsmöglichkeiten auf seinen Hund überschätzt. Daher müssen Hunde während der Brut- und Aufzuchtzeit in Feld und Wald angeleint werden.

In einem Artikel des Starkenburger Echos vom Donnerstag (7.) weist der bisherige Pächter des Schwimmbadkiosks Harald Wolf eine Mitschuld an der vorzeitigen Beendigung des Pachtvertrages mit den Stadtwerken von sich.

Diese stellen nun jedoch klar, dass der Grund des Gespräches, das mit Wolf und Bürgermeister Rainer Burelbach geführt wurde, insbesondere die seit zwei Jahren nicht bezahlte Pacht war. Die mangelnde Bereitschaft Wolfs, die Rückstände zu begleichen, führte zu einer nachhaltigen Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses. Eine weitere Zusammenarbeit war auf dieser Basis nicht mehr möglich.

Das Angebot des Pächters, den Vertrag mit den Stadtwerken vorzeitig zu kündigen, hat die Stadt unter der Bedingung angenommen, dass wenigstens ein Teil der ausstehenden Pachtzahlungen noch beglichen wird.

Das Pachtobjekt mit seinen räumlichen Gegebenheiten war Harald Wolf bei Abschluss des Vertrages bekannt. Eine Erweiterung der Lagerfläche war zu diesem Zeitpunkt weder Verhandlungs- noch Vertragsgegenstand. Die zwischenzeitlich von den Stadtwerken geplanten Umbaumaßnahmen am Kiosk wurden mit Rücksicht auf den laufenden Kiosk- und Badebetrieb auf die Zeit außerhalb der Badesaison verschoben. Die Arbeiten werden zurzeit durchgeführt.

An der Bürgermeister-Kunz-Straße in Heppenheim werden auf einer Länge von jeweils 200 Metern Instandsetzungsarbeiten am Straßenbelag durchgeführt. Daher muss vom 11.04.2016 bis 15.04.2016 eine Fahrbahnseite gesperrt werden sodass der Verkehr die zwei Baustellen nur in eine Richtung passieren kann.

Von der B3/ Darmstädter Straße in die Bgm.-Kunz-Straße fahrend ist die Durchfahrt nur in Fahrtrichtung Westen möglich. Auf der Bgm.-Kunz-Straße zwischen B460/ Lorscher Straße und Blumenland Herdt ist die Durchfahrt nur in Fahrtrichtung Süden möglich. Der Verkehr wird während dieser Zeit innerörtlich umgeleitet.

Baustelle Bgm.-Kunz-Straße (JPEG)


Die Stadtwerke Heppenheim verlegen eine neue Trinkwasserleitung im Westen der Stadt. Die Pumpstation am Jochimsee wird mit einer weiteren Leitung an das Wassernetz der Stadt Heppenheim angeschlossen und gewährleistet damit eine noch stabilere Wasserversorgung der Bevölkerung.
 
Die ca. 950 m lange Leitungstrasse verläuft von der Lorscher Straße im unmittelbar angrenzenden Feldbereich westlich der Bürgermeister-Kunz-Straße zur Pumpstation. Während der Bauausführung ist daher nur mit sehr geringfügigen Beeinträchtigungen zu rechnen.
 
Das beauftragte Unternehmen beginnt am 4. April mit vorbereitenden Arbeiten. Die gesamte Bauzeit wird rund fünf Monate dauern.

Fragen beantwortet gerne die Betriebsleitung der Stadtwerke unter Telefon 06252 13-2810.

Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar am 17. September 2016
 
• Die Anmeldeplattform www.wir-schaffen-was.de ist freigeschaltet
• Hornbach-Gutscheine im Gesamtwert von 20.000 Euro

Am 17. September geht der Freiwilligentag in seine fünfte Auflage. An vielen Orten in der Metropolregion Rhein-Neckar werden wieder engagierte Menschen das blaue Helfer T-Shirt überstreifen und gemeinsam für eine gute Sache anpacken. Getreu dem Motto „Wir schaffen was!“ unterstützt die Kreisstadt Heppenheim erstmals die Ehrenamtsaktion.

„Unsere Gesellschaft lebt von engagierten Menschen. Beim Freiwilligentag kann jeder und jede mitmachen, anpacken und helfen und auf diese Weise Vereine und Institutionen bei der Realisierung ihrer Vorhaben unterstützen. Deshalb sind alle gemeinnützigen Einrichtungen aufgerufen, Ehrenamtsprojekte zu melden“, sagt Bürgermeister Rainer Burelbach.
 
Projekte online anmelden und Helfer finden
Unter www.wir-schaffen-was.de können gemeinnützige Initiativen ab sofort Vorhaben und Projekte eintragen, für die sie am Freiwilligentag tatkräftige Unterstützung benötigen. Egal ob Malerarbeiten in Kitas und Schulen, Müllsammelaktionen in Naturschutzgebieten, Computerkurse in Seniorenheimen, Ausflüge mit Menschen mit Behinderung oder Begegnungsprojekte mit Geflüchteten – alle Herzensangelegenheiten, die sich im Team und am dritten September-Samstag umsetzen lassen, sind willkommen. Unter allen handwerklichen Projekten, die bis zum 30. Juni 2016 gemeldet sind, werden 200 Hornbach-Baumarkt-Gutscheine à 100 Euro verlost.
 
Teilnahme lohnt sich
Die Teilnahme am Freiwilligentag lohnt sich für die gemeinnützigen Einrichtungen in jedem Fall: Lang geplante Vorhaben können mit Hilfe der Freiwilligen an einem Tag umgesetzt werden. Gleichzeitig bietet sich eine gute Gelegenheit, die eigene Arbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren und langfristig neue Unterstützer zu gewinnen.

Darüber hinaus macht der gemeinsame Einsatz Spaß und stärkt das Miteinander vor Ort. Auf der Internetseite www.wir-schaffen-was.de finden interessierte Einrichtungen zahlreiche Tipps und Tricks, wie sie ihr Vorhaben so einfach wie möglich durchführen können. Abrufbar sind zudem kostenfreie Materialien, um auf ihre Freiwilligentag-Aktion aufmerksam zu machen.
 
Alle Fragen rund um den Freiwilligentag beantwortet das Organisationsteam bei der Metropolregion Rhein-Neckar
unter der Telefonnummer 0621 12987-75 und per E-Mail freiwilligentag(at)m-r-n.com
 
In Heppenheim können sich gemeinnützige Einrichtungen und Interessierte auch an Irene Hilkert (06252 13-1110), Carola Minich (06252 13-1112), Rene Kniess (06252 13-1135) und per Mail an freiwilligentag(at)stadt.heppenheim.de wenden.
 
Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar
Der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar wurde 2008 zur Stärkung und verstärkten Sichtbarkeit des bürgerschaftlichen Engagements im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ wird er seitdem alle zwei Jahre am dritten Samstag im September durchgeführt. Er ist eingebettet in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Mit zuletzt 6.000 Teilnehmern in 300 Projekten ist der Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar die bundesweit größte Veranstaltung dieser Art. Der Freiwilligentag 2016 wird unterstützt durch BASF SE und SAP SE sowie Hornbach-Baumarkt-AG, Mercedes-Benz-Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau und Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.

Der Heppenheimer Frühjahrsmarkt lockt ab Freitag, 1. April zum 10. Mal auf das Messe- und Ausstellungsgelände Europaplatz. Bis Dienstag präsentieren Verkaufsstände, Fahrgeschäfte und Unterhaltungsbetriebe ihre bunte Vielfalt im östlichen Platzbereich entlang der befestigten Wege. Das Angebot hält für alle Besuchergruppen, insbesondere auch für die Kleinsten, wieder so einiges bereit.

Wie bereits im vergangenen Jahr liegt die Platzgestaltung in den Händen des Schaustellerbetriebs Schneider als Generalpächter, mit dem die Stadtverwaltung schon seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet.

Am Samstag (02.04.) findet neben dem Frühjahrsmarkt ein gewerblicher Flohmarkt auf dem westlichen Teil des Europaplatzes statt und bereichert mit seinen Angeboten und Waren das Festgeschehen.

Der Frühjahrsmarkt ist täglich von 14:00 – 21:00 Uhr geöffnet, sonntags drehen sich die Karussells bereits ab 11:00 Uhr.

Der Imbissbetrieb am Eingang des Festplatzes lädt mit leckeren Spezialitäten zum Verweilen ein. Kostenfreie Parkplätze gibt es im westlichen Bereich des Europaplatzes in ausreichender Anzahl ganz in der Nähe der Festaktivitäten. In nur 15 Minuten ist der Fußweg von und zur Innenstadt über das behindertengerecht gestaltete Bahnhofsareal zu bewältigen.

Programm:
Freitag (01.04.): Offizielle Eröffnung mit Bürgermeister Rainer Burelbach um 18 Uhr mit Fassbieranstich und einer halben Stunde Freifahrt auf den Fahrgeschäften.

Dienstag (05.04.): Kinder- und Familientag mit Sonder- und Rabattaktionen.

Die Highlights unter den Fahrgeschäften sind in diesem Jahr eine Geisterbahn, die „Krake“, Magic Hip Hop, Kettenkarussell, Schiffschaukel und Kinderschleife.

Von Kontrabass bis Saxophon

Die Musikschule Heppenheim veranstaltet am Samstag, 16. April  einen Tag der offenen Tür für Jung und Junggebliebene. Der Türe wird geöffnet zwischen 11 und 13.00 Uhr. Die Aktion soll  für die ganze Familie ein Erlebnis werden, man kann den ganzen Morgen in der Musikschule verbringen und 15 Instrumente aus den Fachbereichen Streich-, Zupf-, Tasten-, Blasinstrumente ausprobieren. Oft erfüllen sich Erwachsene gerade an solchen Tagen ihre Jugendträume oder merken, dass sie doch noch nicht alles von dem verlernt haben, was sie vor vielen Jahren einmal aufgegeben haben. Außerdem gibt es ganz viele Infos über weitere Angebote der kreisstädtischen Einrichtung. Vorgestellt wird auch der Musikschulohrwurm HEPPY, der die Konzertbesucher auch in diesem Jahr bei allen Veranstaltungen begleitet. Am Nachmittag ist dann der Schnuppertag für die Kinder aus der „Musikalischen Früherziehung“.

Auskünfte erteilt die Musikschule unter Tel. 06252/959350

Die dauerhafte Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dienen dazu, der Opfer in besonderer Weise zu gedenken und für zukünftige Generationen die Erinnerung daran wach zu halten, welche schrecklichen Folgen Krieg und Gewaltherrschaft haben, zitiert Stadtrat Hubert Vettel das Gräbergesetz.

Aus dieser Verpflichtung heraus wurde entschieden, dass auf dem Friedhof Heppenheim die insgesamt 19 Kriegsgräber aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg auf Kosten der Stadt neu hergerichtet werden. Auch wenn einige Soldaten zwischen den beiden Weltkriegen verstorben sind, so sehen wir ebenfalls die Pflicht, auch diese Soldatengräber zu erhalten.

Bei der Neugestaltung durch die Mitarbeiter im Bestattungswesen wurde darauf Wert gelegt, das ursprüngliche Erscheinungsbild mit Grabkreuzen aus Holz mit einer Kupferabdeckung zu erhalten. Die Grabfläche wurde mit Rasen belegt und ein saisonales Pflanzbeet geschaffen. Damit sind die Gräber der Soldaten ansprechend und würdevoll hergerichtet.

Die Kosten der Neugestaltung trägt alleine die Stadt Heppenheim. Des Weiteren gibt es noch sieben anerkannte Gräber für Soldaten auf dem Friedhof in Ober-Laudenbach.

Das Bundesverwaltungsamt zahlt jährlich einen Zuschuss für die Pflege aller Kriegsgräbern von 265,65€ an die Stadt.

In den kommenden Tagen wird noch eine Steinplatte mit der Aufschrift:
„Den Toten zum Gedenken – den Lebenden zur Mahnung“ in den Rasen eingelassen, so Stadtrat Hubert Vettel.

Die Friedhofsverwaltung informiert, dass seit dem 15. März 2016 auf den Friedhöfen der Stadt Heppenheim, sowie in allen Ortsteilen das Wasser wieder angestellt wurde.

Die Friedhofsbesucher werden um Kenntnisnahme gebeten.