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„Sei nicht so hart zu dir selbst …“ - Umgang mit der inneren Kritikerin

Oft sind Frauen streng im Umgang mit sich selbst und lassen sich von ihrer inneren Kritikerin einreden, wie wenig ihre Vorhaben funktionieren werden und dass sie dies oder das nicht können. Sie ist eine Meisterin im Schwarzmalen, nie zufrieden und hat ständig etwas auszusetzen. Wem würden Frauen diese harsche Kritik gegenüber äußern, die ihre innere Kritikerin ihnen gegenüber kundtut?

Die Referentinnen, Yvonne Skowronek, Qualifizierungsberaterin, Bewerbungscoach, NLP Practitioner (DVNLP) und Irina Wascheck, NLP-Resonanz-Coach, Practitioner und Master (DVNLP), werden nicht nur aufzeigen, wie Frauen die innere Kritikerin in Schach halten, sondern auch, was sie ihr entgegensetzen können, um sie häufiger zum Schweigen zu bringen.

Beim Ladies Brunch gehen die Frauen auf die Spur der Kritikerin in ihnen. Es wird um den Umgang mit Glaubenssätzen und Generalisierungen gehen und wie man Wege zu mehr Selbstmitgefühl findet, damit man seine Bedürfnisse achten lernt. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Büro für staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. aus Wiesbaden.

Wie immer wird die Veranstaltung von einem gemeinsamen Frühstück begleitet, an dem sich alle Teilnehmerinnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen dürfen. Brötchen und Getränke werden wie immer durch die Veranstalterinnen bereitgestellt. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten. Veranstaltungsort ist der Bistrobereich der Stadtjugendpflege in der Karlstraße 2 in Heppenheim, im Obergeschoss.


Datum: Mittwoch, 20. Juni 2018, Ausnahmsweise 09:30 Uhr – 12:00 Uhr
Veranstaltungsort: 64646 Heppenheim, Bistro der K2 Jugendfreizeiteinrichtung, Karlstraße 2, OG

Ansprechpartnerinnen sind:
Stefanie Fuchshuber, Caritaszentrum Heppenheim
Tel.  06252 990135, Mail: s.fuchshuber(at)caritas-bergstrasse.de  oder
Anja Ostrowski, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim
Tel. 06252 9594052, Mail: gleichstellungsbeauftragte(at)stadt.heppenheim.de

Seit Mitte Mai kann im Heppenheimer Freibad auf einer abgesteckten Bahn schnell geschwommen werden. Während einer Versuchsphase wurde getestet, ob die Einrichtung dieser Bahn sinnvoll ist und wie sie von den Badbesuchern angenommen wird.

Nun haben die Schwimmer das Wort und können per Umfrage darüber entscheiden, ob die Schnellschwimmerbahn dauerhaft erhalten bleibt oder ob sie wieder abgeschafft werden soll. An der Schwimmbadkasse liegen ab kommenden Montag (11.) Stimmzettel aus, mit denen man an der Umfrage teilnehmen kann. Die Möglichkeit der Stimmabgabe besteht bis einschließlich Sonntag, 24. Juni.

Wie die Entscheidung ausgeht, wird per Aushang im Bad, über die Presse und die Homepage der Stadt Heppenheim (www.heppenheim.de) bekanntgegeben.

Mit Begeisterung haben zahlreiche Kinder den neugestalteten Spielplatz in der Brentanostraße (Kirschhausen) in Besitz genommen. Klettergerüst, Rutschbahn, Balanciergeräte und Matschplatz wurden ausgiebig getestet und für gut befunden.

Die Freude über die gelungene Neugestaltung war auch den offiziellen Gästen anzusehen. Bürgermeister Rainer Burelbach und Erste Stadträtin Christine Bender zeigten sich zufrieden darüber, dass ein weiterer Spielplatz saniert werden konnte und den Kindern wieder früh im Jahr zur Verfügung steht.

Bei der Neugestaltung wurde darauf geachtet, das Gelände möglichst abwechslungs- und erlebnisreich anzulegen. Die Hanglage nutzten die Planer geschickt, um die Spielgeräte zu integrieren. Dafür war die Mitwirkung verschiedener Beteiligter an der Planung und Umsetzung erforderlich: Schelhorn Landschaftsarchitektur (Frankfurt), Sauerland Spielgeräte sowie der Landschaftsbaubetrieb Toni Schormair aus Groß-Zimmern.

Insgesamt besteht der Spielplatz nun aus zehn Spielgeräten, neuer Mittelpunkt ist die großzügige Kletter-/ Rutschenkombination. Mit der großzügigen Matschanlage, an der die Kinder mit Sand und Wasser spielen können, konnte ein Wunsch aus der Bevölkerung umgesetzt werden. Die bereits bestehende Schaukel ist um einen Kleinkindersitz erweitert worden, sodass der Spielplatz altersübergreifend von jüngeren und älteren Kindern genutzt werden kann.

„Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten auf ca. 60.000 Euro“, erläuterte Bürgermeister Rainer Burelbach bei der Einweihung. „Der Lions Club Heppenheim hat uns mit einem Betrag von 20.000 Euro großzügig unterstützt und damit einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Platzes geleistet. Für die großzügige Spende möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“ In seinen Dank schloss der Bürgermeister auch Frau Mitsch-Saur und die Fa. ESM ein, die ebenfalls eine Geldspende für die Gestaltung des Spielplatzes zur Verfügung gestellt haben.

Zu ihrer turnusmäßigen Sitzung trafen sich die Mitglieder des Sozialen Netzwerks Heppenheim diesmal in Bensheim. Sie folgten damit einer Einladung des Fachbereichs Freiwilligendienste des DRK, der ebenfalls Mitglied des Netzwerkes ist. Die Vorstellung des Fachbereichs stand ebenso auf der Tagesordnung wie aktuelle Themen des Netzwerks.

Mitglieder des „Sozialen Netzwerks Heppenheim“ sind neben der Stadtverwaltung Heppenheim u.a. Vertreter sozialer Dienste, gemeinnütziger Organisationen, Vereine, Kirchengemeinden sowie Mitarbeitende öffentlicher Institutionen. Die Treffen finden vierteljährlich im Rathaus Heppenheim oder in den Räumlichkeiten der beteiligten Mitglieder statt, die bei der Gelegenheit Einblick in ihre Arbeit gewähren.

Die katholische Kirchengemeinde „Erscheinung des Herrn“ und die Kreisstadt Heppenheim haben sich darüber verständigt, dass mit Beginn des Kindergartenjahres zum 01.08.2020 die Trägerschaft der Kindertagesstätte Arche Noach auf die Kreisstadt Heppenheim übergeht.

Aufgrund der Umstrukturierung vom Kinderhort zur Kindertagesstätte und den damit verbundenen umfangreichen Umbaumaßnahmen nimmt die Kreisstadt Heppenheim die bereits im Kooperationsvertrag 1994 festgelegte Option wahr, die Kindertagesstätte in Eigenregie zu führen.

Die Beschäftigungsverhältnisse der Mitarbeitenden bleiben bestehen. Die Stadt Heppenheim wird diese übernehmen und führt damit die bisherige gute Arbeit in der Einrichtung fort.

Die Kreisstadt Heppenheim bedankt sich ausdrücklich für die bisherige vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Am 12. August wird ein neuer Seniorenbeirat für Heppenheim gewählt. Noch haben sich nicht ausreichend viele Kandidaten für das Gremium beworben.

Seit August 2008 gibt es in Heppenheim einen Seniorenbeirat. Der aktuelle Seniorenbeirat mit seinen neun Mitgliedern unter der Führung von Dieter Schnabel (weitere Mitglieder sind Herbert Felder, Anton Gölz, Annerose Gutschalk, Heinz Hampe, Ingrid Hennes, Sylvia Schäfer, Wilhelm Schreyer und Friedrich Wilms) hat sich immer wieder zugunsten der älteren Mitbürger in Entscheidungsprozesse eingebracht.

Bürgermeister Rainer Burelbach nennt den Beirat „das Sprachrohr aller Heppenheimer ab dem 65. Lebensjahr“ und fordert die Senioren der Kreisstadt auf, sich im Beirat zu engagieren und für die Wahl zur Verfügung zu stellen. „Die Gestaltung einer generationsübergreifenden, lebendigen Stadt kann nur gemeinsam mit den älteren Menschen erreicht werden“, so Burelbach. „Es macht Sinn, von ihrer großen Lebenserfahrung und ihrem Wissen zu profitieren.“

Der Seniorenbeirat berät die Organe der Stadt in Angelegenheiten, welche die Belange der älteren Einwohner „speziell berühren“. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Stärkung des Rechts der Seniorinnen und Senioren auf Selbstbestimmung und ihre Einbindung in die Gesellschaft, die Verbesserung der Lebensqualität im Alter, die Förderung des Erfahrungsaustausches mit anderen regionalen Seniorenbeiräten, die Zusammenarbeit mit den politischen Gremien und die Mitwirkung bei der Gestaltung der Seniorenpolitik in der Stadt.

Wahlberechtigt und wählbar sind alle Einwohner, die am Wahltag (Sonntag, 12. August.2018 –  die Wahl ist eine reine Briefwahl) das 65. Lebensjahr vollendet haben und sich an kommunalen Wahlen beteiligen dürfen.
Wer in dem Gremium mitarbeiten möchte, muss sich jetzt möglichst rasch entscheiden.

Wahlvorschläge müssen bis zum 7. Juni vorliegen
Die Wahlvorschläge für den Heppenheimer Seniorenbeirat sind spätestens am 7. Juni (Donnerstag) bis 16 Uhr schriftlich beim Wahlleiter für die Wahl des Seniorenbeirats der Kreisstadt Heppenheim, Bürgerbüro, Graben 15, 64646 Heppenheim, einzureichen.

Die Wahlvorschläge müssen den gesetzlichen Erfordernissen des § 9 der Wahlordnung für den Seniorenbeirat der Kreisstadt Heppenheim (WO) entsprechen.

Insbesondere sind folgende Bestimmungen zu beachten:
Wahlvorschläge können nur von natürlichen Personen eingereicht werden. Jeder Wahlvorschlag darf nur einen Bewerber enthalten. Der Wahlvorschlag muss in Blockschrift oder Maschinenschrift den Vor- und Zunamen, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer des Bewerbers aufführen. Er ist vom Bewerber zu unterzeichnen.

Mit dem Wahlvorschlag muss die Erklärung des Bewerbers eingereicht werden, dass er bereit ist, bei seiner evtl. Wahl ein Mandat zu übernehmen (Zustimmungserklärung).

Eine Bescheinigung des Magistrats, dass der Bewerber wählbar ist (Wählbarkeitsbescheinigung), ist beizufügen.

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens zehn für die Seniorenvertretung Wahlberechtigten unterzeichnet sein (Unterstützungsunterschrift). Zur Unterschrift muss in Blockschrift der Name, Vorname, die Anschrift und das Geburtsdatum angegeben werden. Jeder Wahlberechtigte darf nur einen Wahlvorschlag mit seiner Unterschrift unterstützen. Ein Bewerber, der in der vorangegangenen Wahlperiode bereits Mitglied des Heppenheimer Seniorenbeirats war, benötigt keine Unterstützungsunterschriften.

Die Wahlvorschläge sind nach Möglichkeit so frühzeitig vor dem 7. Juni 2018 einzureichen, dass etwaige Mängel, welche die Gültigkeit der Wahlvorschläge berühren, noch rechtzeitig behoben werden können.

Die Vordrucke für die Einreichung der Wahlvorschläge sind beim Wahlleiter für
die Wahl des Seniorenbeirats der Kreisstadt Heppenheim, Bürgerbüro, Graben 15, erhältlich.

Werden keine Wahlvorschläge eingereicht oder zugelassen oder werden weniger Bewerber zur Wahl zugelassen als Sitze zu verteilen sind findet eine Wahl nicht statt. In diesem Fall entfiele die Einrichtung des Heppenheimer Seniorenbeirats dann für die Dauer der nachfolgenden Wahlzeit.

Infos gibt es beim Bürgerbüro, Tel. 06252 13-3012, E-Mail: wahlen(at)stadt.heppenheim.de

Nach dem Feiertag Fronleichnam bleibt die Stadtbücherei Heppenheim am Freitag, 01.06. und Samstag, 02.6.2018 geschlossen. Ab Dienstag, 05.06.2018 steht das Büchereiteam wieder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.

Bereits seit vielen Jahren ist die Tourismus-Information am Heppenheimer Marktplatz Anlaufstelle für Besucher und Einwohner der Kreisstadt. Neben persönlichen Beratungsleistungen finden Stadt-, Laternen- und Erlebnisführungen zunehmendes Interesse. Insbesondere Touristen, Tagesgäste, Ausflugsgruppen und Einheimische nehmen die jährlich wechselnden Führungsangebote gerne wahr.
Vor allem in der Sommer und Ferienzeitzeit werden Stadt- und Erlebnisführungen gebucht. Schwerpunkt der Führungen auf dem Laternenweg ist dann eher die Herbst- und Winterzeit. Der Pool von 25 ehrenamtlichen Stadt- und Laternenführern ist daher mehr als ausgelastet. Es wird dringend Unterstützung durch neue Kräfte, die Spaß am Erzählen und Vorführen haben gesucht. Mitstreiter, die Interesse an geschichtlichen Zusammenhängen und Freude am Kontakt mit Menschen haben.
Gründliche Schulungen und Hospitationen werden im Vorfeld durchgeführt. Ein tolles Team von Stadt- und Erlebnisführern freut sich über Ihre Unterstützung, die durchaus langfristig ausgelegt sein sollte.
Interessierte werden gebeten einmal unverbindlich mit der Tourismus-Information Heppenheim Kontakt aufzunehmen, aus planerischen Gründen bitte bis 10.06.2018.

Jetzt auch DVDs für Erwachsene

Seit 2014 wird das mittlerweile umfangreiche Angebot von ca. 350 Filmen auf DVD für Kinder und Jugendliche sehr gut angenommen. Immer wieder führte das in der Vergangenheit auch zu Begehrlichkeiten bei den Erwachsenen. Die Nachfrage ist ständig zunehmend.
Seit vergangener Woche gibt es nun auch ein entsprechendes Angebot für Erwachsene. Mit Fördermitteln des Landes wurde der erste Grundbestand von aktuell ca. 200 Titeln gekauft und ausleihfertig eingearbeitet. Weitere Titel werden im Laufe des Jahres folgen. Die DVDs können für 14 Tage entliehen werden.
Das Angebot umfasst die Genre: Abenteuer & Action, Biopic & Doku, Drama, Fantasy, Komödie, Krieg, Krimi, Liebe, Science Fiction, Spannung & Thriller und Western. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Im bibliothekseigenen Online-Service FINDUS unter www.heppenheim.de/stadtbuecherei können Sie sich über den Bestand und die Verfügbarkeit informieren. Schnuppern Sie mal rein. Sie sollten dabei die Medienart auf DVD einschränken und unter dem Klappmenü, im Reiter Mediensuche, das jeweilige Genre (=Systematik) z. B. Komödie auswählen.

Ein aktuelles Kriminalitäts-Phänomen beschäftigt seit einigen Monaten die Polizei in zunehmendem Maße. Die erlittenen Schadenssummen der Opfer sind beträchtlich und haben oft existenzielle Folgen!
 
Trickbetrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu bringen.
 
 
Das Telefon klingelt, auf dem Display die 110, am Apparat ein angeblicher Polizeibeamter. Der Polizist erkundigt sich, ob Wertsachen in der Wohnung seien, man müsse diese in Sicherheit bringen bzw. Spuren sichern. Gleich würde deshalb ein weiterer Beamter vor der Haustür stehen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen. So oder ähnlich versuchen derzeit Trickbetrüger im gesamten Bundesgebiet vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Sogar vermeintliche Haftbefehle wurden schon verschickt, mit dem Hinweis, diese seien nur durch das Zahlen einer hohen Summe abzuwenden. Die Fälle häufen sich.
 
„Die Betrüger geben sich am Telefon überzeugend als Polizisten, z.B. Kommissare, aber auch als Staatsanwälte aus, um so auf perfide Weise das Vertrauen der Angerufenen – zumeist Senioren und Seniorinnen, zu gewinnen“, erläutert Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt - obwohl die Anrufer zumeist aus dem Ausland agieren.
 
Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen „in Sicherheit“ zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen.
 
Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt, sollen die Angerufenen ihre Konten und Bankdepots leeren und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben. Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, per Western Union Geld ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne. Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es u.a. mit dem Hinweis, es behindere eine polizeiliche „Aktion“, wenn es nicht mitmache, unter Druck gesetzt und eingeschüchtert.
 
Besonders dreiste Täter gaben sich auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in “hochgeheimer Mission“ aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines „informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts“ oder ähnliche Anschein-Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.
 
Neben den Anrufen wurden in jüngster Zeit sogar Haftbefehle verschickt mit der Aufforderung, die im Schreiben genannte Geldstrafe zu bezahlen, ansonsten drohe die Inhaftierung.
 
Tipps der Polizei:
 
Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
 
Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Betrügern landen. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.
 
Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
 
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf.
Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
 
Auflegen sollten Sie, wenn:

®     Sie nicht sicher sind, wer anruft.

®     Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.

®     Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.

®     Sie der Anrufer unter Druck setzt.

®     Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

 
Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.
 
Weitere Informationen zum Thema „Falscher Polizeibeamter“ finden Sie in folgendem Informationsblatt und unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/